Handlesen

Das Handlesen oder auch Chirosophie genannt, ist eine Erfahrungswissenschaft, die schon uralt ist. Das Handlesen wurde schon immer von allen Völkern der Erde, wie zum Beispiel von Aristoteles, von Platon, von Paracelsus und vielen vielen mehr, angewendet und auch gelehrt. Die Kunst des Handlesens ist ein nahezu unerschöpfliches Wissensgebiet. Es macht ein jahrelanges und tiefes Studium erforderlich. Durch das Handlesen ist es unter anderem möglich, dass charakterliche Wesenszüge einer Person analysiert werden, um diesem damit zu helfen sein Bewusstsein zu erweitern. Des weiteren macht das Handlesen es möglich, dass durch die Betrachtung der Fingernägel und der Hände das Gesundheitliche bestimmen zu können.

Die Hände eines Menschen weisen viele verschiedene Linien auf, die durch das Handlesen erkannt, gedeutet und interpretiert werden. So gibt es die Lebenslinie, die Kopflinie, die Herzlinie, die Schicksalslinie, die Sonnenlinie, den Venusring, die Liebeslinie, die Raszetten und noch einige weitere besondere Linien.

Beginnend an der Außenkante der Hand beginnt die Lebenslinie. Sie läuft entlang des Daumenballens und endet schließlich am Handgelenk. Ihr Verlauf ist von außen nach innen. Entgegen der verbreiteten Meinung zeigt sie nicht an wie lange der Mensch lebt, sondern vielmehr die Stärke der Lebenskraft. Je besser diese Linie ausgeprägt ist, desto stärker ist die Lebenskraft ausgeprägt. Die Kopflinie beginnt an der Außenhand und endet schließlich irgendwo in der Hand. Ihre Ausdruckskraft bezieht sich auf die Widerstandskraft, das Nervenkostüm und der Intelligenz. Die Herzlinie verrät beim Handlesen etwas über das Liebes- und Gefühlsleben. Sie fängt unterhalb des kleinen Fingers an und endet dann irgendwo in der Hand. Die Schicksalslinie zeigt dem Menschen beim Handlesen die Schwierigkeiten auf und weist auch auf Gefahren im Leben hin. Sie beginnt an der Handwurzel, endet unterhalb des Mittelfingers und verläuft damit von unten nach oben. Verlaufend zwischen Handkante und kleinem Finger zieht die Liebeslinie ihre Linie horizontal. Beim Handlesen bezeichnet sie die Anzahl der ernsthaften Beziehungen, die ein Mensch während seines Lebens führt.

Die Hände weisen beim Handlesen noch viele weitere Linien auf, die es gilt zu deuten. Doch hierfür benötigt derjenige, der das Handlesen durchführt sehr viel Erfahrung und ein langes Studium.

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