Kartenlegen heißt auch Kartomantie oder Kartenlegekunst. Das Kartenlegen wurde, nach Meinung von Forschern, schon im alten Ägypten angewendet und fand im 7. Jahrhundert in China Bedeutung, zur Zeit als der Holztafeldruck erfunden wurde. Nach Europa kam das Kartenlegen erst später, etwa im 15. Jahrhundert, wahrscheinlich durch ein fahrendes Volk, als eine Jahrmarktsattraktion.
Der Adel interessierte sich besonders für die Kunst des Kartenlegen und nahm die Voraussagen der Kartenleger sehr ernst und hielt sich daran.
Zur Zeit des Buchdrucks verbreiteten sich die Karten weiter und durch die vielfältige Herstellung wurden sie immer beliebter.
Im Lauf der Zeit entwickelten sich immer mehr Varianten der Karten und des Kartenlegen, wie zum Beispiel die Tarotkarten, Lenormandkarten, Skatkarten, Zigeunerkarten usw. Bei manchen Karten wiederum gibt es Untergruppen des Kartenlegen Zum Beispiel: Tarot ist der Überbegriff. Crowley-Tarot und Raider-Wait Tarot sind Unterbegriffe.
Und nun zum praktizierenden Kartenleger:
Der Kartenleger mischt die Karten und legt sie nach bestimmten Systemen des Kartenlegen aus. aus. Hat der Kartenleger zusätzlich noch die göttliche Gabe der Hellsicht oder ist medial begabt, so kann er auf das mischen verzichten und gleich die Karten auslegen. Durch das Kartenlegen sieht der Kartenleger Hinweise für die Zukunft, zum Beispiel über Liebe, Ehe, Partnerschaft und Gesundheit. Darüber hinaus sind in den Karten Hinweise über finanzielle Angelegenheiten und über kommende Streitigkeiten enthalten. Daraus kann der Kartenleger Zusammenhänge erkennen, die dem Fragenden ohne das Kartenlegen bisher verborgen blieben und er dadurch sein Leben besser gestalten kann.
Zukunftstendenzen durch das Kartenlegen sind bis ins aktuelle Jahrhundert sehr begehrt und gefragt. Die Tendenz nimmt weiterhin zu.
Probieren Sie das Kartenlegen doch mal selbst!