Tarot Tageskarte ziehen | Astrowelt
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Tarot Tageskarte ziehen

Tarot-KartenWenn man beginnt sich für Tarot Tageskarten zu interessieren, ist es ratsam am Anfang eine Tarotkarten Tageskarte ziehen zu lassen. Mit welchem Tarotkarten Deck hierbei gearbeitet wird, ist eigentlich ziemlich egal. Es bieten sich vor allem die Rider Waite Tarotkarten an, um eine Tarotkarten Tageskarte zu ziehen, aber auch das Orakel, oder die Lenormandkarten, genauso wie andere ähnliche Karten Decks.

Das Angebot an unterschiedlichen Kartendecks ist große und ebenso umfangreich sind die Legesysteme. Beim Legen der Tarotkarten Tageskarte, wird man eine Karte ziehen und diese dann deuten lassen. Die Deutung der Karte geschieht auch nach den in Büchern verzeichneten Informationen, die seit Jahrhunderten überliefert sind, über die Bedeutung der einzelnen Symbole und Bilder. Hier ist zum Beispiel Hajo Banzhaf einer der Autoren, der über die Deutung von Tarotkarten geschrieben hat. Aus diesen Büchern kann man natürlich erste einfache Informationen für sich ableiten, dennoch bedarf es einer umfangreicheren Erfahrung im Bereich Lebensberatung und Kartenlegen, um aus der Tarotkarten Tageskarte das zu erkennen, was wichtig ist und das hat dann schon viel mit Hellsehen und Wahrsagen zu tun. Aus dieser einen Karte können ganz wesentliche Informationen, den gesamten Tag betreffend, gezogen werden.

Ein erfahrener und kompetenter Berater kann in der Tarotkarten Tageskarte mitunter eine ganze Geschichte erkennen, ähnlich wie in einem Horoskop. Ein gesamter Tagesablauf ist hier zu erkennen, wie man sich an dem Tag fühlt, wie man auf andere Leute zugeht oder wie man auf andere Menschen wirkt. Auch kann es eine gute Hilfe sein, wenn man wichtige Termin vor sich hat, dann könnten manche Kartenleger hier ein Hinweis gegeben, wie man sich am besten seinem Gegenüber verhalten sollte. Eine Tarotkarten Tageskarte kann echte Hilfe geben, um einen beschwerlichen Tag, der vor einem liegt, wesentlich zu erleichtern.

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König der Schwerter

Rationalität - Nutze Deinen Verstand und übernehme Verantwortung für Deine Entscheidungen. Tue, was nötig ist.

Den Blick auf uns gewandt drückt seine festen Absichten aus. Mit leicht geneigtem Schwert in den Himmel gerichtet läßt er sich von Geist und Weisheit leiten. Der Himmel ist klar, der Wind hat nachgelassen und die letzen Wolken verziehen sich gerade. Er sitzt auf dem Thron des Schmetterlings, dem Symbol der Transformation. Wie eine Raupe sich verpuppt und in einen anmutigen Schmetterling verwandelt, transformiert er gerade seinen Geist und beweist analytisches Denken gepaart mit Intuition und Gerechtigkeit. Seine Haltung ist passiv, souverän und symbolisch. Sein blaues klares Gewand drückt Sanftmut und Offenheit aus, sein purpurroter Umhang Macht und Durchsetzungskraft. Seine Haltung drückt auch Konsequenz aus, keine Nachlässigkeit und auch keinen übertriebenen überstürzten Eifer. Die Karte des Tarot König der Schwerter empfiehlt uns, verantwortungsbewusst mit Bedacht unsere Aufgaben zu meistern. Mit einem scharfen Geist und einer gehörigen Portion Weisheit beherrschen wir das Königreich unseres Lebens.

Wir wissen, dass nur wir selbst die Verantwortung unseres Lebensweges übernehmen können. Wir allein tragen die Verantwortung und auch die Schuld für die kommenden Ereignisse. Nur wir erlangen die Krone der Souveränität als Belohnung für unsere Transformation. Mit Reife und der notwendigen Ruhe meistern wir die momentane Situation.

Der Narr

Ursprung! Dir gehört die Welt. Es gibt keine Grenzen.

Der Narr steht für das neugierige Kind in uns. Manchmal müssen wir etwas Neues ausprobieren, einen Zwischenschritt unternehmen. Wir müssen manchmal optimistisch sein und unsere eigenen Grenzen überwinden. Am Hof war der Hofnarr eine wichtige höfische Instanz ausserhalb gesellschaftlicher Normen - er hatte als einziger Narrenfreiheit. Der Narr musste intelligent sein, um in die Rolle eines vermeindlich natürlichen Narren schlüpfen zu können.

Nur er konnte angebrachte Kritik an den König herantragen ohne Gefahr zu laufen, für seine Kritik den Kopf zu verlieren. Der Narr lebt in der Gegenwart und verlangt geistige Narrenfreiheit. Diese Naivität und Neugier brauchen wir machmal, um uns von erdrückenden Problemen zu lösen und eine andere, bessere Sichtweise unserer Lebenssituation zu gewinnen.

Der Tod

Endgültigkeit. Ein Wandel. Nachher ist nichts mehr wie vorher. Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang.

Der Tod steht für einen schmerzhaften Abschied in Verbindung mit einem Wandel und Neubeginn. Am Ende ist nichts mehr so wie zuvor. Manchmal erinnert uns die Tarotkarte Nr. 13 Der Tod auch daran, einen Teil von uns selbst - unsere alten Überzeugungen oder auferlegten Werte - abzustreifen und einfach loszulassen. Der Tod symbolisiert in seiner Ganzheit kein vorzeites Ende einer Angelegenheit sondern den normalen Prozess des Sterbens oder des Abschieds. Im Kontext der Karten findet sich zumeist die Ursache für das Ende einer Situation, auch die notwendige persönliche Auseinandersetzung. Die Tarotkarte ermuntert den notwendigen Prozess zu akzeptieren, den Schmerz und die Endgültigkeit zu ertragen, da sich dadurch auch positive Aspekte ergeben können, die nach dem Wandel einsetzen.

Aus diesem Grund stellt die Tarotkarte Der Tod auch die aufgehende Sonne da. Tatsächlich ist diese Karte die einzige Tarotkarte, die die gerade aufgehende Sonne zeigt.

Drei der Kelche

Fülle - Genieße nun die Früchte Deiner Arbeit und Deinen Erfolg gebührend. Bei dieser Erntedankfest-Feier stoßen drei Frauen miteinander an. Um sie herum liegen reiche Früchte, der Himmel strahlt blau und wolkenfrei - sie tanzen ausgelassen. Sie bilden einen Kreis, um den großen Kreislauf des Lebens, der Natur und des Kosmos zu beschreiben. Das Leben ist ein dynmischer Fluss mit hohen und mit tiefen Wellen, mit guten und schlechten Zeiten. Bei der Tarotkarte Drei der Kelche geht es um die guten Zeiten, wenn die Mühen der Arbeit und des Aussähens mit einer reichen Ernte belohnt werden. Die drei Frauen sind sicherlich eine Anspielung der Mutter Natur und der Erdgöttin Gaia, die gemeinsam mit der wärmenden Sonne die Grundlage allen Lebens ist. Es ist jetzt Zeit, zu feiern, die Resultate der erbrachten Opfer zu genießen und diese Freude auch mit anderen gemeinsam zu teilen. Drei der Kelche vermittelt die Botschaft, dass sich die geleistete Arbeit jetzt freudig auszahlt.

Königin der Schwerter

Befreihung - Ignoriere Deine Gefühle und übernehme Verantworung für Deine Taten. Die Königin der Schwerter hält Ihr Schwert geradeweg in den klaren Himmel hinein.

Das rote Band an ihrer Hand hat Sie soeben durchtrennt, ihr Blick ist in die Zukunft gerichtet, auf Ihrem Thron dreht sie der Vergangenheit den Rücken zu. Der Himmel ist blau und klar, die windigen Wolken der Unruhe verziehen sich wieder zum Horizont hin. Ihre Hand weist in die Richtung ihres Blickes. Ihr weißes Kleid bekräftigt ihre Offenheit gegenüber dem, was nun auf sie zu kommt. Sie ist bereit, sich mit dem erhobenen Schwert des Geistes einer neuen Zukunft zu stellen. Souverän und im Zeichen des Schmetterlings, dem Symbol der Transformation in etwas Neues und besseres (Raupe - Verpuppung - edler Schmetterling) transformiert sie ihren Geist in etwas Höheres.

Befreit von einer veralteten Sicht der Dinge beweist sie Stärke und Macht. In ihrem neuen Leben ist sie die Königin über ein neues Reich der Klarheit herrscht. Er gibt auf dieser Tarotkarte keine Zweifel und keine lähmenden Gefühle mehr - eine phantastische neue Phase des Lebens ist bereits angebrochen.

Die Welt

Ganzheit! Erfreue Dich an der erblühenden Welt. Sprenge den Rahmen, der Dich einengt.

Die tanzende Welttänzerin vereint die 4 Enden der Erde, verbindet die Gegensätze des Kosmos und erzeugt universelles Gleichgewicht. Die beiden weißen Stäbe in ihrer Hand symbolisieren die vereinigten Pole, die Einheit des großen Ganzen. Die Welt fordert uns auf, unsere Freiheit weise zu nutzen. Manchmal erfordert es das Erlangen der Freiheit den Rahmen zu sprengen, äußere Einengung zu durchstoßen. So gewinnen wir unser seelisches Gleichgewicht zurück und können diese Harmonie wiederum an unsere Umwelt abgeben.

Die Welt steht für das Erreichen eines Zieles, die finale Verwirklichung unserer Träume und Wünsche - die abschließende Vollendung. Falls wir unser Ziel noch nicht erreicht haben, signalisiert uns diese Karte, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Belohnung nicht mehr fern ist.

Ritter der Münzen

Ernte - Wenn Du noch etwas Geduld übst wirst Du reichlich Ernten. Ein Ritter auf einem tiefschwarzen Roß hält mit offenem Visier seine Münze empor.

Vor ihm liegt ein frisch bestellter Acker. Der Ritter bewacht die keimende Saat vor Vögeln, Dieben und Vandalen. Der Himmel ist goldgelb und strahlt mystischen Reichtum aus. Die Berge und die Bäume im Hintergrund sind kaum zu erkennen. Der Blick zum Horozont ist frei und klar. Der Ritter der Münzen kann ebenso als Ritter der Treue und des Wachstums bezeichnet werden. Eine Angelegenheit oder Situation wächst - eine positive Situation befindet sich im Wachstum. Jetzt ist nur noch Schutz und Geduld nötig - die Natur erledigt den Rest. Der Ritter beweist einen starken und festen Charakter. Er steht treu zu seinen Werten, er ist jemand, auf den man sich verlassen kann. Er ist weder übertriebenordnungsfanatisch noch nachlässig oder faul.

Wenn wir uns in einer besonderen Situation mit offenem Ausgang befinden erklärt uns diese Tarotkarte, dass es Zeit ist, noch abzuwarten und die Dinge ihren Lauf zu lassen - am Ende wartet eine reife Ernte. Würde der Ritter ungeduldig ins Land hinausreiten würde er einen Teil der Ernte mit den Hufen zerstören - doch er ist ein treuer Ritter des Wachstums - er ist der Ritter der Münzen.

Zehn der Münzen

Reichtum und Fülle - Verbinde Dich mit dem großen Ganzen des Lebens. Du bist ein Teil der Welt.

Die Tarotkarte Zehn der Münzen enthält mehrere versteckte Botschaften und Geheimnisse für Eingeweihte der esoterischen Symbole. Unter einem Torbogen unterhalten sich ein Mann und eine Frau, ein Kind streichelt einen der beiden Hunde und blickt schüchtern zu einem Magier. Den Magier kann man zunächst kaum erkennen - in einem kraftvollen Gewand blickt er auf die Hunde und das Kind, seine Funktion als Magier erkennt man an den Symbolen auf seinem Gewand (Mondsichel, Doppelkreuz, Dyonisos-Trauben...) . Der blaue klare Himmel symbolisiert Klarheit und Harmonie des ganzen. Sein Gewand verleiht ihm etwas Geheimnisvolles und spirituelle Autorität. Die Stadtmauern stahlen Sicherheit und Ordnung aus. Die Waage und das Wappen der Mauer stehen für Gerechtigkeit und Autorität. Fürsorglich legt er seine Hand auf den Kopf eine Hundes. Die Karte Zehn der Münzen fordert uns auf, die vielen kleinen Details des Lebens in uns aufzunehmen. Man muss die Karte sehr sorgfältig studieren, um den ganzen Symbolreichtum zu erkennen. Es geht um die Verbindung unserer inneren und äußeren Werte und der Verbindung zwischen Intuition und unserem analytischen Denken. Die Anordnung der Münzen enthält eine Besonderheit - die 10 Münzen sind in der selben Struktur angeordnet, wie die Sephiroth der Kabbala, der hebräischen Geheimlehre.

Der Orden der goldenen Morgenröte, der das R.W. Tarot entwickelt hat, benutzt die Kabbala als Werkzeug zur Initiation in die Mysterien. Insgesamt drückt die Tarotkarte Zehn der Münzen die zentrale Notwendigkeit aus, die innere Welt und die äußere auf dem Weg zur spirituellen Reife miteinander in Harmonie zu bringen. Das Aufdecken dieser Karte in der Divination kennzeichnet diesen wichtigen Aspekt, um den es bei einer Legung geht.

Zehn der Schwerter

Untergang - Auch wenn Du Dich jetzt am Boden zerstört fühlst, ergreife die Initiative und bessere Zeiten sind sehr nah.

Eine Person, durchbohrt von 10 Schwertern - festgenagelt und ohnmächtig liegt er da. Eine überdeutliche Darstellung der Ohnmacht. Glaubenssätze, falsche Vorstellungen und fanatische Denkweisen können uns in unserer Persönlichkeitsentwicklung in einen Zustand der Bewegunslosigkeit versetzen. Die Person in der Tarotkarte Zehn der Schwerter hat kein funktionierendes Rückgrad mehr, der ganze Körper der Person ist betroffen - Unterleib, Brust, Herz und der Kopf sind handlungsunfähig. Es gibt in dieser Situation keine Initiative mehr, Macht oder selbst Wunschdenken - die denkbar ungünstigste Situation, in der sich ein Mensch befinden kann.

Zehn der Schwerter fordert uns auf, die Schwerter wieder aus dem Leib ziehen zu lassen. Diesen Schritt können wir in dieser Situation nicht mehr aus eigener Kraft vornehmen (zumindestens ist die Selbstbefreiung sehr schwierig und wird lange dauern). In dieser Lebensphase sind wir auf die Hilfe von Personen angewiesen, die es gut mit uns meinen, unsere Glaubenssätze korrigieren und Alternativen vorschlagen - selbst wenn das Herausziehen der zahlreichen Schwerter wiederum Schmerzen mit sich bringt.

Die Tarotkarte bietet aber auch Grund zur Hoffnung - am Horizont löst sich die Finsternis bereits auf und macht den Blick frei auf einen goldenen klaren Himmel. Wenn wir die Hilfe annehmen, kommt schon bald eine goldene Zeit und Heilung auf uns zu.

Die Sonne

Klarheit! Lebe den Tag in Freude und Klarheit. Versöhnung. Die Sonne scheint. Die Sonne spendet Licht und Lebensfreude.

Sie verschafft Klarheit und vertreibt die Sehnsüchte der Nacht und holt zurück uns in die Realität. Die Sonne spendet Wärme und Energie, ein Symbol für Glück, Freude und Erfolg. Das Kind sitzt unbekümmert spielend auf dem Schimmel, es hat die grauen Mauern der Vergangenheit überwunden und genießt die Wärme, erfreut sich an den Blüten und spührt die wohltuenden Sonnenstrahlen auf der Haut. Es gibt aber auch einen warnenden Aspekt der Sonne - die helle Harmonie kann uns auch zu kindlicher Naivität verleiten. Die Unbekümmertheit hat auch irgendwann ein Ende, wenn die Nacht wieder die Herrschaft übernimmt. Im Moment aber herrscht Glück, Licht und Klarheit. Das Dunkle ist erst einmal besiegt und Freude kehrt ein.

Die Sonne fordert uns somit auch auf, unser Licht auch anderen zu geben, zu verzeihen und zu versöhnen damit das Licht der Sonne in unserem Herzen einziehen kann - als inneres Licht für dunklere Tage.

Fünf der Münzen

Quälerei - Wohin gehörst Du? Willst Du Dein momentane Zugehörigkeit zugunsten eines neuen Lebens wirklich aufgeben? Zwei in Lumben eingehüllte Gestalten stapfen durch den Schnee. Hinter ihnen das warm leuchtende Fenster mit 5 der Münzen. Es wirkt wie ein sakrales Gebäude, ein Symbol für Werte und Normen, gesellschaftliche Konventionen. Vielleicht haben die verarmten Gestalten freiwillig ihre Situation gewählt, vielleicht erlaubt man ihnen einfach auch nicht den Eintritt in die gesellschaftliche Akzeptanz. Die Tarotkarte 5 der Münzen verdeutlicht uns eine Situation der Isolation, des Gefühls des ausgeschlossen-Fühlens. Die Gestalten frieren, ihnen ist kalt und sie suchen verzweifelt nach einem Eingang zurück zur Konvention, damit es ihnen besser geht. Sie sind zwar nicht allein, können sich aber gegenseitig nur wenig und eingeschränkt helfen. Bei dieser Tarotkarte geht es um die negativen Konsequenzen der Isolation. Wir müssen uns entscheiden, welchen Weg wir einschlagen wollen. Eventuell hat die momentan beschwerliche Situation auch Vorteile - vielleicht ist es der Preis für die Freiheit, die Unabhängikeit oder der einzige Weg, aus einem goldenen Gefängnis zu entfliehen. In jedem Fall ist die Situation zunächst unangenehm und wird es noch solange bleiben, bis der Schnee wieder geschmolzen ist. Die beiden Personen werden weiter nach einer für sie besseren Situation suchen - sie geben nicht auf, um einen besseren Ort zu finden. Hier unter dem Fenster der 5 Münzen haben sie nicht viel Glück, sie müssen weiter gehen.

Königin der Münzen

Sinnlichkeit - Füge Dich ein in den Kreislauf des Lebens in Demut und Würde. Inmitten der üppigen Natur sitzt die Königin der Münzen anmutig auf ihrem Thron.

Der Himmel strahlt goldgelb und reich, um Ihrem Kopf wachsen kräftige Ranken mit roten und schwarzen Blüten. Die Berge am Horozont auf dieser Tarotkarte fließen wie Wellen durch die Landschaft. Der Thron der Königin der Münzen ist aufwändig verziert und solide. Wie eine Mutter ihr Baby im Arm hält, trägt sie behutsam und fürsorglich die goldene Münze. Sie symbolisiert den Kreislauf der Natur, der Mutter Erde.

Ihre Gewandung zeigt das Rot und Grün des Lebens, das Weiß und Gold der Geburt, die schwarzen Blüten über ihr symbolisiert das Vergehen. Der Kreislauf des Lebens schließt die Wiedergeburt, das Leben und das Vergehen mit ein. Vor diesen Gesetzen des universalen Kreislaufs beweist die Königin der Münzen demütig ihren Respekt. Die Tarotkarte Königin der Münzen in der Weissagung deutet auf eine sinnliche und fruchtbare Situation hin. Wir sollen die auf uns zukommenden Dinge akzeptieren - uns in den großen Lebenskreislauf einfügen - und mit Demut in eine neue Situation hineintreten.

Der Magier

Der Macher! Höre auf Deine Inspiration.

Sei selbstbewußt und setzte das Vorhaben um. Seine magischen Kräfte basieren auf der Kontrolle der 4 Elemente die vor ihm liegen: Stab des Feuers, Wasserkelch, Luftschwert und die Münze der Erde. Er läßt seinen Willen Realität werden. Dazu benötigt er Inpiration, Energie und Kontrolle über die Materie. Sein Geheimnis und seine Macht basieren auf der Verschmelzung seines Unbewusstseins mit dem Bewusstsein, seinen Willen real werden zu lassen. Durch magische Symbole programmiert er seinen Geistkörper und beschwört verborgene Kräfte herauf.

Er erlangt dadurch übermenschliche Macht. Aber er ist auch ein Medium. Selbstbewusstsein und Intuition verleihen dem Magier zusätzliche Energie. Er ordnet sich den magischen Gesetzen unter und schafft ein Gleichgewicht zwischen den elementaren Kräften. Als magischer Meister empfängt und gibt er zugleich. Ein Kanal zwischen der feinstofflichen und stofflichen Welt.Der Magier zeigt uns die Richtung an, um unseren Lebensweg erfolgreich zu meistern.

Der Wagen

Erfolg! Fahre unbeirrt auf Dein Ziel zu. Sieh nach links und rechts, aber lass Dich nicht vom Erfolg aufhalten.

Der Wagen ist eine Aufforderung, seine Ziele konsequent und mit Disziplin zu verfolgen - am Ende steht die Integration und der Erfolg. Die beiden Zugtiere stehen für die Polaritäten, die es dabei zu überwinden gilt. Der Blick des Wagenlenkers ist dabei stets geradeaus auf sein Ziel gerichtet. Nur er übernimmt dabei die Verantwortung für das Unternehmen und nur er ist auch alleiniger Erlanger des zu erwartenden Ruhms. Dabei muss er seine vertraute Umgebung manchmal loslassen und darf nicht zurück blicken. Der Sternenhimmel als Wagenabdeckung symbolisiert das persönliche Universum, es handelt sich also um den Wagen unseres Lebensweges der stets auf das Ziel und den gewünschten Erfolg hin geführt werden muss. Dabei gilt es, keine Zeit zu verlieren und ruhig auch mal fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Der Wagen mahnt auch, unsere eigenen Kräfte nicht zu überschätzen und unsere Geschicklichkeit beim Halten der Zügel täglich erneut unter Beweis zu stellen und zu verbessern. Das Führen unseres Lebenswagens setzt Lernbereitschaft voraus. Auch kleinere Rücksetzer und Behinderungen werden bei diesem Drahtseilakt nicht ganz zu vermeiden sein.

Sechs der Kelche

Genuss - Höre auf das Geschenk Deiner inneren Stimme. Eine auf den ersten Blick unwirklich erscheinende Szene.

Ein Junge überreicht dem kleinen Mädchen ein Geschenk - eine Darstellung wie im Märchen. Ist es eine Liebeserklärung, eine Danksagung oder einfach eine unverhoffte reiche Gabe. Der Kelch mit den weißen Blüten wird nicht der einzige sein, im Vordergrund auf dem Sockel warten bereits die nächsten Geschenke. Die weißen Blüten stehen für Eleganz und Reinheit. Das Kind ist ein Hinweis auf alte Erinnerungen unserer Vergangenheit - das kommende Geschenk hat mit unserer Ahnung in Verbindung mit der Vergangenheit oder unserer Kindheit zu tun. Träumerische oder romantische Gefühle haben damit zu tun. Der Wächter im Hintergrund läßt die beiden in Ruhe - zusammen mit den starken Stadtmauern vermittelt das Bild Sicherheit und Geborgenheit.

Die Tarotkarte Sechs der Kelche ist eine Ankündigung für einen Aspekt der Vergangenheit. Dieser Gruß aus der Vergangenheit wird positiv sein.

Neun der Münzen

Gewinn - Du hast Deine Entscheidungen im Griff und fühlst Dich gut dabei. Du verbindest die verschiedenen Extreme.

Eine Gärtnerin schreitet anmutig durch ihren üppigen Garten. Er trägt reiche Früchte - ganze Neun der Münzen wachsen im Garten dieser Tarotkarte. Der Himmel ist goldgelb und klar. Die Gärtnerin vereint die Gegensätze - den schnellen Falken auf ihrer Hand und die langsame Schnecke im Garten zu ihren Füßen. Das Gewand der Gärtnerin ist ebenfalls - wie der Himmel - goldgelb und mit venusartigen Blumen verziert. Bei dieser Tarotkarte geht es eine weibliche Eigenschaft - die Verbindung von gefühlvoller Intuition und erdiger materieller Schaffenskraft. Die Gärtnerin verbindet ihre Spiritualität mit dem Boden der Realität. Wie ein Medium empfängt sie die Schwingungen der Umgebung und leitet diese in die materielle Welt hinein.

Ihre Innere Welt verbindet sich mit der äußeren - sie ist EINS mit ihrem goldenen Garten. Souverän bespricht sie den Falken, die rechte Hand gestützt auf ihren prächtigen Strauch der Münzen. Die Tarotkarte Neun der Münzen zeigt uns, dass in einer Situation sowohl Intuition als auch analytisches Denken gebraucht werden - diese Verbindung haben wir bereits in der Vergangenheit hergestellt und ernten bald die reichen Früchte. Eine sehr positive Karte, die ein Hinweis auf gute Entscheidungen in der Vergangenheit sind und uns ermutigt, diesen Weg fortzusetzen.

Bube der Münzen

Selbstwert - Veredle Deinen Selbstwert und schenke ihm Aufmerksamkeit. Bei der Tarotkarte Bube der Münzen geht es um den eigenen Wert in Verbindung mit Selbstachtung.

Mit beiden Händen hält der die Münze auf Höhe seines Kopfes. Der Himmel ist goldgelb und strahlt Reichtum aus. Der Boden ist erdig, das Feld bestellt, kraftvolle Bäume runden die Landschaft ab. Im Hintergrund läd ein Berg den Betrachter ein, den Blick in die Ferne zu richten. Mit Würde und Kraft bewundert der Bube die Münze, bewundert sich selbst und sybomolisiert seine Achtung vor seinem eigenen inneren und äußeren Reichtum. Der grüne Rock zeigt Lebendigkeit an, die erdfarbene Hose die Bodenständigkeit. Die blutrote Kopfbedeckung signalisiert seine Bereitschaft, für seine Ziele zu kämpfen. Genau wie der Bube in der Karte des Tarot Bube der Münzen seine Münze über alles hochhält sollen wir in dieser Situation unsere eigenen Talente und Fähigkeiten hochhalten, unseren eigenen Wert und unsere Macht akzeptieren.

Das bestellte Feld im Hintergrund und die erdfarbene Gewandung stehen für Wachstum und Reife, doch die Pflanzen brauchen noch etwas Zeit und auch wir müssen erst uns selbst entwickeln, unsere Werte erkennen und vervollkommnen. Erst nach einer Phase der positiven Selbstreflektion erkennen wir uns selbst, entwickeln ein gesteigertes Selbstwertgefühl und sind somit ausgerüstet, unsere Ziele und Aufgaben zu erreichen und zu erfüllen.

Zehn der Stäbe

Unterdrückung und Konzentration. Habe noch etwas Geduld. Noch ist nicht der richtige Augenblick, um zu handeln.

Die Tarotkarte Zehn der Stäbe kann in mehrfacher Hinsicht interpretiert werden. Auf der einen Seite konzentriert der Geselle seine Kräfte und bereitet sich auf den Einsatz seiner Stäbe vor. Auf der anderen Seite läßt er auch den Kopf hängen, wirkt angestrengt und sein Blick wird durch die Stäbe verbaut. In jedem Fall hat er etwas Großes vor und bewegt sich auf Häuser, Felder und Bäume zu. Diese Karte liefert den Tipp, bei großen Zielen seine Kräfte nicht unnötig zu zerstreuen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Person hat die maximale Anzahl von Stäben fest umklammert und muss seinen Weg deshalb nur ein einziges mal ablaufen. Für maximalen Erfolg müssen wir uns auf unsere Talente und Stärken konzentrieren, nicht auf unsere Schwächen.

Wenn wir immer zu perfektionistisch sein möchten und nur an unseren Schwächen und Fehlern arbeiten, verlieren wir den Blick für das wirklich Wichtige. Wir können dann unsere bereits vorhandenen Stärken nicht mehr wirkungsvoll einsetzen. Um unsere Ziele zu erreichen - das ist die Kernaussage dieser Tarotkarte - müssen wir unsere Kräfte und Hilfsmittel auf die eine Aufgabe konzentrieren.

König der Kelche

Herr der Gefühle - Du hast die Verantwortung für Deine Gefühle - beschütze sie. der König der Kelche sitzt mit seinem Thron erhaben mitten im Wasser seiner Gefühle.

Der schafft den notwendigen Abstand zwischen sich und dem Gewässer, verbindet das Element Luft mit dem Reich der Seele. Er ist der Herr über seine Gefühle, stellt sich dabei ins Zentrum ohne sich dem Wasser unterzuordnen. Manchmal drohen uns unserer Empfindungen, Ängste und Gewühle zu erdrücken - der König der Kelche löst diese Aufgabe, indem er diese zwar ernst nimmt, aber nicht zuläßt, dass Sie sich über ihn ergießen. Gefühle werden nicht von unserem Bewusstsein kontrolliert sondern entspringen der Quelle des Unterbewussten. Die notwendige Autorität über das unergründliche Reich unserer Emotionen erlangen wir durch Selbstbewusstsein, Anstrengung und der bewussten Auseinandersetzung mit ihnen. Wir müssen das Unfassbare und Ungreifbare Wasser der Emotionen in etwas kontrollierbares transmutieren.

Das kann durch bewusstes Nachdenken, offene Gespräche oder einer bewusst positiven Lebenseinstellung (diese kommt nicht von allein) geschehen. Der König der Kelche ist eine direkte Aufforderung der Herrscher unserer Emotionen zu werden, indem wir uns gleichzeitig mit ihnen Verbinden und dennoch den notwenigen Abstand herstellen. Dazu gehört es, ständig an unserer Selbstreflektion zu arbeiten und unsere Entscheidungen und Gefühle auf eine solide Grundlage zu stellen.

Zwei der Stäbe

Herrschaft und Planung. Orientiere Dich an der Wiklichkeit. So behältst Du die Kontrolle und erreichst Das Ziel. Zwei der Stäbe zeigt uns zwei Ebenen der Wirklichkeit, die Welt im Hintergrund und das Modell der Welt in der Hand des Beobachters. Die Tarotkarte zeigt eine niedrige Mauer die Weitblick auf neue Herausforderungen ermöglicht. Noch ist der Beobachter in der Planungsphase. Will er einen anderen Kontinent erreichen? Denkt er über das große Ganze der Welt nach, um daraus neue Pläne zu entwickeln? Die Karte ermutigt den Fragesteller zur sorgfältigen Planung. Er steht zwischen den Stäben, zwischen den Werkzeugen, doch noch befindet er sich in der Phase des Abwägens und der sorgsamen Planung. Irgendwann wird er seinen Plan ausführen doch noch sind die Weichen nicht gestellt. Große Unternehmungen setzen immer ein gesundes Maß an Planung und Sorgfalt voraus. Sie erinnert uns auch an den großen Unterschied zwischen Theorie und Praxis - denn in der Praxis erfährt man erst die Hindernisse und die Details, die uns in der Planungsphase noch unbekannt sind. Die linke Hand am Stab - die Seite des Herzens - verrät uns, dass es hierbei auch um die Einbeziehung unserer Intuition geht.

Gerechtigkeit

Kopfentscheidung! Übernehme die Verantwortung für Deine Handlungen. Du gewinnst, wenn Du bereit bist, etwas zu verlieren.

Die Karte der Gerechtigkeit ermahnt uns zur Auseinandersetzung mit den Gesetzen des Lebens. Es spielt keine Rolle, ob unsere Entscheidungen gut oder schlecht sind - wichtig ist nur, dass wir bereit sind, für alle denkbaren Konsequenzen die Verantwortung zu übernehmen. Waage und Schwert, Abmessen und Durchschneiden, Abwägen und Entscheiden bilden eine Einheit. Jeder Gewinn verlangt auch ein Opfer, jede Belohnung eine kleine Entbehrung. Dabei hilft es uns nicht, die Schuld auf andere zu schieben - wer anderen die Schuld gibt, gibt anderen die Macht. Wer die Schuld und Verantwortung trägt, wer in der Lage ist, die Konsequenzen zu ertragen, der steigert auch seine eigene Macht und seinen Erfolg.

Bei anstehenden Entscheidungen gilt es, diese Aspekte abzuwägen. Wer darauf aus ist, mit unfairen Mitteln zu arbeiten wird scheitern. Gerechtigkeit bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehört auch, fremd-auferlegte Werte und Normen selbstständig zu prüfen und jederzeit bereit zu sein, diese zugunsten unseres eigenen Gerechtigkeitsempfindens zu hinterfragen und ggfs. abzulegen.

Bube der Stäbe

Abenteuerlust - Wandere weiter sorglos auf Deinem Weg. Ein Jüngling im feuerfarbenen Gewand durchläuft die Wüste.

Mit Neugier betrachtet er seinen Stab. Er ist frei - fast wie der Narr - zu tun und zu lassen was er will. Er ist ein Entdecker und nimmt sich die Freiheit, die Welt zu erkunden. Sein Ziel ist noch völlig offen, irgendwann wird er die Hügel überschreiten und erfahren, wohin ihn sein Abenteuer führt. Er ist immer auf dem richtigen Weg. Manchmal müssen wir uns die Freiheit nehmen, uns völlig neues Wissen anzueignen, neue Menschen kennenzulernen und auch mal unseren Lebensmittelpunkt zu verlagern. Wenn wir uns nur auf unser sicheres Zuhause versteifen verpassen wir die Gelegenheit, in uns neue Talente zu entdecken, neue Fähigkeiten zu erlangen und bedeutende Chancen wahrzunehmen. Bube der Stäbe ist eine Aufforderung zu mehr Neugier, Flexibilität und Offenheit gegenüber dem Unbekannten.

In bestimmten Lebensphasen macht es manchmal mehr Sinn, sich seine Ziele noch offen zu halten, wie der Bube der Stäbe es tut.

Zwei der Schwerter

Zweifel - Lass Dich nicht von Deinen Gedanken ablenken, mach allen klar, dass Du Dich nicht mehr aufhalten läßt!

Ein Mensch im weißen Gewand mit verbundenen Augen und zwei Schwertern im Mondschein. Diese Darstellung am Gewässer der Seele im Schutz der Dunkelheit ist der Inbegriff der Konzentration. die Schwerter bieten Schutz und drücken die Warnung aus - Störe mich nicht, ich möchte mit meinen Gedanken alleine sein. Wer die Augen verschließt blickt in die eigene Tiefe der Seele - vor dem eigenen Ich kann man die Augen so nicht mehr verschließen. Esoterik ist nicht nur eine Geheimlehre, bestimmt für einen inneren eingeweihten Personenkreis sondern auch die Leere vom eigenen Inneren, den Geheimnissen der Seele. Es geht um Erkenntnisgewinn aus dem inneren Selbst, verborgene Informationen aus dem Unterbewusstsein sollen ins Bewusstsein gelangen - dies gelingt nur, wenn eine ausgeglichene Balance zwischen der inneren und der äußeren Welt stattfindet. Die Augen sind das Tor zur Seele. Die Tarotkarte Zwei der Schwerter vermittelt die Botschaft, sich jetzt auf die eigenen Eingebungen, Gefühle und Glaubenssätzen zu konzentrieren. Zweifel und Unsicherheiten entspringen dem eigenen Ich und können auch nur dort bekämpft werden.

Diese gleichzeitig passive und auch aktive Haltung ermöglicht die Ausweitung der eigenen Intuition, die in dieser Szene noch nicht zugänglich ist. Eine reine exoterische Grundhaltung, die nur Einflüsse und Eindrücke aus der Aussenwelt interpretiert, führt im Moment nicht weiter, da das harmonische Gleichgewicht, zwischen dem inneren Ich und dem äußeren materiellen Ich noch nicht hergestellt ist.

Neun der Schwerter

Graumsamkeit und Albtraum - Bekämpfe die schlechten Gedanken, die Dich quälen. Mach Dir Deine Gefühle klar.

Schweißgebadet erwacht er aus einem schrecklichen Traum. Die Hände vor dem Gesicht versperren ihm den Blick für die roten Rosen auf seiner Decke. Die neun Schwerter des Schicksals schweben über ihm - weisen in eine unbekannte Zukunft. Er hat Angst vor der Angst, ist noch gefesselt am blutroten Lager der Ungewissheit. Dunkelheit und Schrecken ummanteln seine Seele. Die Karte des Tarot Neun der Schwerter beschreibt die aktuelle ungewisse Situation der Angst - die Karte fordert uns auf, wieder Licht und Hoffnung in unser Leben zu bringen - der Albtraum ist vorbei. Der letzte Schritt, der noch zu tun ist, ist einfach die Hände von den Augen zu nehmen, damit wir wieder in einer rosige Zukunft blicken können.

Diesen Schritt müssen wir selbst tun, denn die Nacht ist noch nicht vorbei, das erhellende Licht der Sonne ist noch nicht zurückgekehrt. Vielleicht ist uns in der momentanen Situation noch nicht klar, dass sich die Umstände wieder bessern und wir selbst die Initiative ergreifen müssen - die Inititive zu mehr Klarheit, Hoffnung und Licht in die uns umgebende Dunkelheit der Angst zu bringen.

Vier der Stäbe

Aufbruch und Vollendung. Schlage neue Brücken auf, lass alte Lebensinhalte hinter Dir. Durchschreite das Tor. Die 4 Stäbe sind geschmückt und bilden ein neues Tor des Lebens.

Es geht bei dieser Tarotkarte darum, neue Wege zu beschreiten und Altes hinter sich zu lassen. Wie geschmückte Maibäume erinnert diese festliche Szene an Frühling, Fruchtbarkeit und Wachstum. Der goldgelbe Himmel verheißt Reichtum und Belohnung. Vier der Stäbe ist eine Einladung, hinaus zu gehen - Neues auszuprobieren und das gesegnete Tor zu durchschreiten. Die Feiernden im Hintergrund grüßen mit lebendigen grünen Büscheln, laden den Betrachter ein, endlich den entscheidenden Schritt durch das Festtor zu machen.

Die Stadt im Hintergrund ist sicher und gastfreundlich. Wenn man die Einladung ausschlägt wird man sicherlich etwas verpassen, aber man wird auch nicht genötigt - niemand kann zu seinem Glück gezwungen werden. Zusammenfassend soll der Betrachter zur Einsicht gelangen: Die Sonnenseite des Lebens erfahren? Warum eigentlich nicht? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt.

Königin der Kelche

Fluss der Gefühle - Gib Dich Deinen Träumen hin und genieße es. Mit Faszination blickt die Königin der Kelche auf ihren prachtvollen Kelch der Weisheit.

Mit Interesse und Eingebung und läßt Sie ihre Gefühle und Gedanken fließen. Ihr meerblaues Gewand verschmilzt mit dem Meer vor ihrem Muschelthron. Sie kennt die wechselhaften Stömungen, Ebbe und Flut, das Auf und Ab des Lebens und ihrer Seele. Sie ist Eins mit dem Wasser - bildet die Verbindung zwischen dem Reich der Erde und des Wassers. Doch der Kelch ist noch viel mehr - er ist eine heilige Lade mit einem hohen, spirituellen Geheimnis in seinem Innern - dies wird durch die 2 unscheinbaren Cherube an beiden Seiten des Kelches symbolisiert - Erinnerungen an die Lades des Bundes werden wach. Die Königin der Kelche ist in Besitz dieser Kraft, kontrolliert sie und widmet ihr die notwendige Aufmerksamkeit. Sie herrscht sowohl über die Energien des Wassers, der Seele als auch über das materielle Reich. In jeder Sekunde unseres Lebens müssen wir unser Seelenleben mit den Erfahrungen des Alltags in Übereinstimmung bringen.

Die Hingabe und die Wellen der Gefühle fließen zu lassen, sind der Schlüssel, den uns diese Tarotkarte lehren will. Das Allerheiligste unserer Seele, unsere Gefühle, unser Wille und unserer Stärken den notwendigen Stellenwert einzuräumen. Es geht hier darum, unsere Feinfühligkeit, die persönliche Spiritualität und Intuition ins Zentrum zu stellen. Unsere seelische Gesundheit und ihr Gleichgewicht sind der materiellen Welt niemals untergeordnet. Sie gilt es zu schützen und hingebungsvoll zu verehren.

Bube der Kelche

Glaube - Gib Dich Deinen Gefühlen hin, gib der Neugier nach. Der Bube steht vor einem Meer aus Gefühlen und Eindrücken.

In seiner Hand ein Becher und ein Fisch blickt ihn an. Er kann die Situation noch nicht richtig glauben, zweifelt noch an dem, was er mit seinen eigenen Augen erblickt. Der Fisch stammt aus einem Lebensbereich, der uns Menschen verschlossen scheint - viele seiner Geheimnisse und Bewohner sind noch völlig unerforscht. Der Fisch steht in Verbindung mit Mystik, Fruchbarkeit und Reichtum. Er ist gefangen im goldenen Kelch, wartet auf die Entscheidung des Buben, der ihn noch ungläubig anblickt. Die Tarotkarte Bube der Kelche läd uns ein, eine neue Gelegenheit zu ergreifen, uns mit Neugier einer völlig neuen Situation zu stellen. Unglaube wird bestraft, Glaube wird belohnt. Es geht hierbei um das Meer unserer Seele, die tiefen Gefühle und Glaubenssätze, die noch in unserem Unterbewusstsein verborgen liegen.

Diese gilt es zu ergründen und die neuen Möglichkeiten dankbar anzunehmen. Bube der Kelche ist eine überwiegend positive Karte, die uns Mut machen möchte, die interessante neue Situation zu unseren Gunsten auszunutzen - uns den neuen Gefühlen ohne Vorurteile und Ängste bereitwillig zu stellen.

Gericht

Erneuerung! Folge Deinem inneren Ruf. Folge Deiner Ahnung und gib Dich hin.

Beim Gericht geht es nicht um Bestrafung sondern um die Erweckung (ungeborenen) Lebens. Viele Möglichkeiten und Fähigkeiten sind in uns verborgen und warten darauf, erweckt zu werden. Der Engel des Gerichts ruft mit seiner goldenen Trompete zur Erneuerung. Hier geht es um die Ausrichtung zum universellen Prinzip des Lebens. Oft müssen wir auch unser altes Leben und unsere Vorurteile aufgeben oder sterben lassen, um uns erneuern lassen zu können. Jedes Ende trägt bereits den Keim für einen neuen Anfang in sich. Die Karte ruft uns auf, unsere verborgenen Aspekte unserer Seele zu erwecken und uns vom Tod zu befreien. Vielleicht ruft eine innere Stimme in uns nach einer entscheidenden Veränderung, aber wir hatten noch nicht den Mut, dem Ruf der Stimme zu folgen.

Das Gericht befreit uns aus einer todesähnlichen Situation und unsere Intuition verrät uns, worum es dabei in erster Linie geht, wie der Ruf gemeint ist.

Königin der Stäbe

Selbstbewusstsein - Du genießst Deine Freiheit und kontrollierst Dein Leben - erlaube das auch Deinen Mitmenschen.

Die Karte Königin der Stäbe vereint sowohl das männliche Feuerelement als auch das weibliche Erdelement, dargestellt durch die Sonnenblume in ihrer Hand. Dadurch schafft Sie einen Ausgleich zwischen den geschlechtlichen Polaritäten. Eine schwarze Katze vor ihren Füßen steht für weibliche Intuition gepaart mit magischer Kraft. Aufrecht blickt Sie auf ihr Reich herab. Links und rechts bilden zwei Löwen die Sockel ihres Thrones - Symbole ihrer Macht. Herrschaftlich und selbstbewusst regiert Sie mit festem Griff und Kontrolle.

Sie regiert mit Klugheit und Stolz, Gelassenheit und Würde. Die Tarotkarte Königin der Stäbe ist eine Aufforderung, jetzt mit Selbstsicherheit und Mut an die anstehende Aufgabe heranzugehen. Wir sollen uns furchtlos und mit Verantwortung der neuen Situation zu stellen.

Der Stern

Jungbrunnen. Sei kreativ - Dein Vorhaben steht unter einem guten Stern. Freu Dich des Lebens.

Der Stern lädt uns ein, unsere Gefühle frei sprudeln zu lassen. Wir schöpfen aus dem Quell des Lebens, frei, nackt und unbekümmert. Der Stern inspiriert zur Kreativität und zum Schöpfungsdrang. Die Karte will uns stärken, Energie spenden und will ein erfrischender Quell für unserer Seele sein. Der Stern zeigt uns den Jungbrunnen. Die Tarotkarte bringt Glück und Heilung, ermutigt zu Optimismus und Hoffnung. Der Stern verspricht Heilung und Erfolg - eine positive Wendung. Damit ist insbesondere ein neuer Bewusstseinsprozess gemeint. Die in der Vergangenheit gesähten Samen sind gekeimt und es ist Zeit zur Ernte - die Mühe lohnt sich jetzt, jetzt ist Zahltag.

Die Karte zeigt uns, dass es Zeit ist, die Früchte unserer Arbeit zu genießen und unseren jetzigen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Das Glück hat uns endlich wieder überschattet.

Sechs der Münzen

Erfolg - Du kannst erst anderen geben, wenn Du bereit bist, richtig anzunehmen. Ein wohlhabend gekleideter Herr mit einer Waage reicht einem niederknieenden Menschen einige Münzen.

Eine andere knieende Person erbittet ebenfalls etwas Geld. Man ist nur in der Lage zu geben, wenn man bereit ist, auch etwas zu empfangen. Was ist einfacher? Aus einer erhabenen Position heraus etwas zu geben oder aus einer demütigen Haltung heraus etwas zu empfangen? Das Geben ist oft leichter als etwas zu empfangen. Der Geber gewinnt immer etwas zurück - Anerkennung, Ehre und Dankbarkeit. Der Empfangene wird zum Schuldner und ordnet sich dem Geber unter. Dabei muss der Gebende in der Tarotkarte Sechs der Münzen genau abwägen, wie er seine Gaben verteilt. Er ist nicht immer der Gebende, mal ist er auch der Emfangende der Münzen. Egal in welcher Position wir sind, wir sind zugleich Gebende und Emfangende.

Wir geben und emfangen regelmäßig Geld, Liebe, einen freundlichen Blick oder auch einfach Aufmerksamkeit. Der Himmel auf dieser Tarotkarte ist wolkenlos, doch nicht strahlend blau - etwas Unsicherheit bleibt immer, wie die Gabe angenommen wird oder ob wir unsere Großzügigkeit vergeudet haben - vielleicht an jemanden, der dessen nicht würdig ist? Täglich stehen wir vor der Entscheidung, wie wir unsere Energie (auch Geld ist eine Form von Energie) mit unserer Umwelt austauschen. Instinktiv steben wir dabei nach Gerechtikeit und einen fairen Ausgleich. Der Geber auf der Karte behält noch viele Münzen in seiner Hand - er wägt genau ab, wie viel er bereit ist, zu geben. Viele Münzen behält er noch ein. Die Karte des Tarot Sechs der Münzen möchte uns an die Wichtigkeit des Ausgleichs zwischen Nehmen und Geben erinnern. Es ist zugleich eine Mahnung, dass der Empfangende manchmal das größere Opfer bringen muss, selbst wenn er dafür mit Geld entlohnt wird.

Die Kraft

Integration! Sei in Harmonie mit Deinen Kräften. Bewerte Dich nicht. Nimm Dich, wie Du bist. Die Tarotkarte Kraft stellt zwei Gegensätze dar - die zierliche junge Frau und den wilden Löwen im Kampf miteinander.

Zwei Seelen wohnen in unserer Brust - einen sanften femininen und einen animalischen maskulinen Teil. Der finale Erfolg resultiert nicht im Sieg einer dieser gegensätzlichen Kräfte sondern in der Integration dieser beiden. Die Stärke der femininen Seite besteht in der Intuition, die Stärke der maskulinen Seite aus der kämpferischen Ausführung. Beide Seiten zusammen ergeben Kraft. Ein einzelner Aspekt wäre unvollkommen und schwach.

Bei der Kraft geht es darum die beiden Pole unserer Seele miteinander in Einklang zu bringen - unseren wilden und sanften Teil. Dabei geht es um die Freisetzung schöpferischer Energie und der Bewahrung innerer Stärke. Manchmal glauben wir, es fehle uns zur Umsetzung unserer Aufgaben die notwendige Kraft - diese Tarotkarte lehrt uns, dass wir diese Kraft bereits in uns haben, durch ein ungünstiges Gleichgewicht dieser Aspekte unserer Seele eine dieser Seiten unterdrücken und uns dadurch selbst behindern.

König der Münzen

Reichtum - Genieße das Leben aber laß andere an Deinem Glück teilhaben. Ein reicher König sitzt umgeben von Stierköpfen mit Zepter und Münze in der üppigen Natur.

Er erlebt eine reiche Ernte. Der goldgelbe Himmel signaliert geistigen Reichtum und Autorität. Im Hintergrund erkennt man sein großes Schloss mit vielen Türmen - ein Symbol für seine Autorität und Macht. Die Karte steht für einen reifen Charakter, der sich Unabhängigkeit und Erfolg erarbeitet hat. Seine kaum erkennbare Rüstung deutet an, dass er in der Vergangenheit viel Mut und eine gute Diplomatie bewiesen hat. Er ist unangreifbar, weiß was er will und ordnet sich der großen Aufgabe unter. Die Karte erklärt uns, dass oft Ausdauer und besonnenes Handeln in Verbindung mit viel Geduld notwendig sind, um unsere Ziele zu erreichen. Hat mein sein Ziel erst einmal erreicht, darf man ruhig auch mal die Sonnenseite des Lebens genießen.

Das gelingt aber nur, wenn man vorher überwiegend weise Entscheidungen getroffen hat. Insgesamt ist die Tarotkarte König der Münzen ist eine positive Karte, die uns an die Verantwortung unserer Handlungen erinnert - falls man die Königswürde dann annimmt und akzeptiert wird man Reichtum und Ruhm ernten. Von diesem Reichtum ist es einem dann auch erlaubt, andere daran teilhaben zu lassen.

Zehn der Kelche

Sattheit der heilen Welt - Freue Dich an dem momentanen Zustand der heilen Welt. Momentan ist alles gut.

Ein Paar und zwei Kinder begrüßen den Regenbogen mit 10 Kelchen. Das reiche Grün der Landschaft und das gemütliche Landhaus strahlen Harmonie aus. Es gab in der Vergangenheit ein Gewitter - vielleicht einen Streit oder andere Probleme - doch jetzt sind die Wolken verzogen und ein bunter Regenbogen erscheint mit 10 reichen Kelchen. Die Tarotkarte Zehn der Kelche hält die Botschaft für uns bereit, dass die turbulenten Zeiten nun vorbei sind - jetzt ist wieder alles in Ordnung. 10 ist eine göttliche Zahl, die Vollkommenheit ausdrückt - 10 Finger bilden 2 vollständige gesunde Hände. Dabei sind sowohl zwischenmenschliche Beziehungen, die finanzielle Situation und unser Wohlbefinden inbegriffen.

Auf dem gesamten Kartenbild sind keine negativen oder störenden Einflüsse erkennbar - auch keine versteckten Warnungen. Falls wir momentan noch Gewitterwolken über uns sehen und im Regen stehen verspricht uns Zehn der Kelche des Tarot, dass unser Unterbewusstsein bereits bessere Zeiten erahnt.

Der Eremit

Identität. Bleib Deinem Weg treu. Folge Deinem persönlichen Leitstern. Der Eremit ist nicht einsam sondern allein.

Er folgt seinem inneren Leitstern und läßt sich nicht durch äußere Einflüsse ablenken. Er geht seinen Weg und sucht Weisheit in seinem Inneren. Er macht sich klar, was seine Identität in seinem Denken, Handeln und Fühlen ist. Diese Selbstreflektion hilft dem Eremit, sich auf sein Ziel zu konzentrieren. Der Eremit bestimmt seine Ziele selbst, er trifft eigene unabhängige Entscheidungen - dazu muss er sich aber nicht von seinen Mitmenschen isolieren.

Er übt sich darin, seinem inneren Leitstern zu folgen und seine eigene Identität zu leben. Im Zustand der Abgeschiedenheit kann er nicht vor sich selbst weglaufen - er konfrontiert sich mit seinen eigenen Ängsten und Zwängen. Der Eremit steht für die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich - aus diesem Zustand bezieht er seine Kraft. Diese Tarotkarte kennzeichnet eine Lebensphase oder Situation, in der die Anwendung dieser Philosophie hilfreich ist.

Der Teufel

Durchbreche Tabus. Befreie Dich vom Alten. Scheue keine Anstrengungen für die Befreiung. Der Gefallene Engel kennt die dunklen Seiten des Menschen gut.

Er ist ein Meister der Verführung. Keiner kann sich dem Reiz des Bösen völlig entziehen. Manchmal ist es aber erforderlich, auferlegte Ketten zu sprengen und neue Grenzen zu überschreiten. Oft symbolisiert die Karte auch den inneren Schweinehund, verborgende Feindschaft und das Chaos. Von diesen Fesseln können wir uns aber befreien. Die Karte erinnert unweigerlich an den Sündenfall, die Vertreibung aus dem Paradies. Die Menschheit als Opfer ihrer eigenen Begierden. Sie erinnert uns daran, dass nicht nur das Streben nach Reinheit unser menschliches Leben definiert sondern auch die Verführung durch die Dunkelheit. Wir müssen uns auch unserer eigenen Schattenseite stellen und uns manchmal reineren Werten und der Moral unterordnen.

Sonst verkümmern wir zu angeketteten diabolischen und willenlosen Werkzeugen unserer eigenen Dunklen Seite. Der Teufel verkörpert hier nicht das typisch Schlechte und Unheilge. Oft ist es gerade das vermeindlich Heilige mit sehr teufschlischen lebensverneinenden Eigenschaften. Der Teufel nimmt eben oft gerne die Gestalt eines Engels des Lichts an, um seine Opfer noch besser verführen zu können.

Fünf der Kelche

Trauer und Entäuschung - Verarbeite zunächst Die Situation, danach schlägst Du vielleicht einen neuen Pfad ein.

Eine abgewandte Person in dem schwarzen Gewand der Trauer. Still, gerade und gedankenversunken blickt sie ins Nichts. Noch ist es an der Zeit, traurige Gefühle zu verarbeiten, Rückschläge zu verdauen und sich mit der entstanden Leere auseinanderzusetzen. In dieser Zeit registrieren wir nicht den reichen Fluss direkt vor unseren Füßen, die Brücke und die Welt dahinter. Seelische Wunden brauchen eben ihre Zeit zur Heilung - diese Zeit sollen wir uns auch ruhig nehmen. Wir sehen dann leider nur 3 verschüttete Kelche, deren Reichtum wir als unwiederbringlichen Verlust wahrnehmen. Aber die Zeit der Trauer geht vorbei, wir werden den Kopf wieder heben und uns für die Fülle um uns herum öffnen. Wir drehen uns dann um und erkennen die verbliebenen noch gefüllten Kelche, die nur darauf warten von uns genutzt zu werden.

Wir werden die Welt und ihre Möglichkeiten bald wieder erkennen und den ersten Schritt in Richtung Brücke laufen. Fünf der Stäbe respektiert unsere Trauer, prophezeiht uns aber auch wieder glücklichere Zeiten und lohnenswerte Aufgaben, die vor uns liegen.

Acht der Schwerter

Einmischung und Ausdauer - stehe Dir nicht selber im Weg - halte weiter durch. Die junge Frau steht gefesselt mit verbundenen Augen zwischen 8 im Boden stehenden Schwertern.

Die Tarotkarte Acht der Schwerterist ein Hinweis auf starke Blockaden, mangelnde Intuition und Machtlosigkeit. Es fehlt sowohl an der Möglichkeit zur Handlung noch kann die Situation durchschaut werden. Es ist keine freiwillige Machtlosigkeit - die acht Schwerter weisen auf eine gewalttätige Aktion hin. Diese Gewalt kann auch von einem selbst ausgehen, indem man sich selbst blockiert und eine notwendige Entwicklung nicht zuläßt. Die starken alten Gemäuer wirken festgefahren und starr - ein Hnweis auf festgefahrene Glaubenssätze und eine mangelnde Weitsicht. Der Himmel ist grau, der Boden matschig und durchweicht - es fehlt an festem Halt und innerer Stabilität.

Die Tarotkarte Acht der Schwerter signalisiert eine Phase der Ausdauer, bis man selbst bereit ist, sich von seinen Fesseln zu lösen und den freien Blick wieder zuzulassen. Die momentane Starre und Machlosigkeit wird nicht ewig andauern, doch jetzt gilt es, noch eine Weile auszuhalten und die Situation durchzustehen.

Mäßigkeit

Schutzengel! Mische Deinen Einsatz. Wie viel Energie willst Du einsetzen? Gelingt Dir die Mischung so hast Du Erfolg.

Körper, Geist und Seele müssen in unserem Alltag immer wieder neu gemischt und abgewogen werden. Der Schutzengel symbolisiert unsere spirituelle Kraft, die unser Selbst ins Licht führt. Stets müssen wir abwägen, wieviel wir bereit sind, zu geben oder zu nehmen. Dabei kommt es auf die richtige Mischung an - jeder Tag ist anders. Ein Weg führt zur Sonne in der sich die Krone befindet. Sie ist das Ziel. Nur mit der richtigen Balance unserer seelichen Komponenten erreichen wir es. Der Mischvorgang geschieht nicht mittels Messbecher oder einem strengen Rezept sondern nach Augenmass und Intuition. Der abgewogene seelische Ausgleich erfordert viel Flexiblität von uns. Dabei müssen wir immer eine Mischung finden, mit der wir uns wohl fühlen - sonst vergiften wir unsere Seele.

Die perfekte Mischung gibt es nicht - täglich muss erneut abgewogen werden, welche Schritte wir unternehmen. Dazu müssen wir täglich neu experimentieren und uns dabei auf immer neue Situationen einstellen. Wer diese Botschaft der Mäßigkeit verstanden hat, wird am Ende seines Weges mit Erfolg gekrönt.

König der Stäbe

Macht - Dein Vorhaben gelingt, wenn Du Ungeduld unterdrückst und Verantwortung beweist.

Der Herrscher sitzt auf seinem mit Löwen und Salamandern verzierten Thron und blickt durchdringend nach vorne. Er könnte von seinem Thron aufstehen, seine Macht liegt jedoch in seiner Disziplin und Geduld. Sein Schutztier ist der Feuersalamander der zu seinen Füßen in die gleiche Richtung blickt. Die grüne Farbe auf seinem Gewand steht für Wachstum und Vitalität. Der König der Stäbe fordert uns auf, noch Geduld zu üben und dadurch Macht unter Beweis zu stellen.

Übereiltes Handeln gefährdet die Macht des Königs, der souverän und kraftvoll von seinem Herrschaftssitz auf sein Reich blickt. Persönliche Reife und Wachstum machen uns mächtig und versetzen uns in die Lage, unsere Ziele verantwortungsbewusst zu erreichen.

Der Hierophant

Sinn des Lebens. Erkenne den verborgenen Sinn, setzte daraus Gedanken und Träume um.

Der Hierophant ist spirituelles Oberhaupt und Mittler zwischen dem Sakralen und dem Profanen. Er vermitteln den Sinn des Lebens, den Ursprung des Seins. Als Vorsteher der priesterlichen Kaste ist er auch Hüter des Wissens und objektiver Werte. Ein Hierophant kann Papst oder auch Schamane sein. Die Kreuze auf seiner Gewandung symboliseren die Vereinigung zweier Gegensätze. Manchmal müssen wir uns auch auf alte Werte besinnen oder diese an andere weiter geben.

Der Hierophant opfert oft persönliche Freiheit zugunsten seiner Berufung. Der Hierophant im Tarot mahnt uns auch darauf zu vertrauen, dass unsere gesteckten Ziele auf essentiellen Überzeugungen beruhen. Somit ist diese Tarotkarte auch eine Karte des eigenen Selbstvertrauens.

Vier der Kelche

Üppigkeit - Verschließe nicht die Augen vor dem, was kommt. Greif endlich zu! Ein Geselle sitzt gedankenversunken unter einem Baum und blickt ins Leere.

Er verschließt sich vor seiner Umwelt, bleibt passiv und introvertiert. Seine Arme und Beine sind gekreuzt - jegliche Handlung und Proaktivität wird von ihm abgelehnt. Die 3 Kelche vor ihm beachtet er nicht, selbst den vierten Kelch, der ihm direkt aus dem Himmel angeboten wird ignoriert er - dabei müsste er nur zugreifen um von der Fülle des Lebens zu tringen. Oft geht es uns wie dem Gesellen in Vier der Kelche. Wir sind zu sehr mit uns selbst beschäftigt und verpassen wertvolle Angebote. Das kann eine wertvolle Chance sein, gute Menschen in unserem Umfeld oder die Aufnahme eines neuen Weges. Um unser Potential voll auszuschöpfen können wir nicht ewig in der Untätigkeit verharren - das Leben läd uns ein, unserer Talente zu nutzen, zu entdecken und uns auch neuen Herausforderungen zu stellen.

Jeder Weg hat auch seine Schlaglöcher und Steine - diesen kann man aber ausweichen und das Universum beschenkt uns manchmal sogar unverhofft mit etwas Glück. Vier der Kelche läd uns ein, vom Quell der Wahrheit zu trinken und unser ruhendes Potential endlich voll zu entfalten.

Acht der Münzen

Einsicht - Arbeite weiter an Deinem begonnenen Werk - Schritt für Schritt kommst Du weiter. Der Handwerker bearbeitet hingebungsvoll die achte Münze.

5 hängen erhaben an einem Baum, eine weitere ist noch an einem Hocker angelehnt, eine andere liegt noch zur Veredelung neben ihm im Staub. Seine Aufmerksamkeit gehört der einen Münze, die er gerade aufwändig bearbeitet. Die Tarotkarte Acht der Münzen möchte uns motivieren, unsere begonnene Arbeit zu vollenden - unser Ziel, unsere Entwicklung oder die Verwirklichung einer Idee. Der Himmel - die Gedanken - sollten dabei klar sein - wir sind auf dem richtigen Weg. Bereits jetzt können andere unser Talent bestaunen. Mit jedem Hammerschlag kommen wir der Vollendung des Werkstücks etwas näher. Doch wir bearbeiten nicht nur das Werkstück sondern gleichzeitig auch uns selbst. Es ist das Element Erde, das uns Bodenständigkeit, Vernunft und solide Werte schenkt. Aber ohne Fleiß kein Preis. Diese Tarokarte ist auch ein Hinweis, uns realistische Ziele zu setzen. Einfache Ideen werden erst dann zu genialen Ideen, wenn sie jemand in die Hand nimmt und auch umsetzt. Jede Münze, die wir herstellen, ist einzigartig - wir selbst sind auf dieser Erde einzigartig. Unsere einzigartigen Talente wollen gefordert, ausgeweitet und zu unserem und dem Nutzen anderer eingesetzt werden. Auch wenn unsere Arbeit oft mühsam und eintönig ist - mit jeder Bewegung werden wir ein Stück reicher und geschickter.

Die Energien wollen durch uns hindurchfließen, möchten uns anspornen über uns hinaus zu wachsen. Die Karte des Tarot Acht der Münzen ist eine Einladung zur kontinuierlichen Selbstverbesserung und zur Fortsetzung unserer spirituellen Entwicklung - die Mühe wird sich lohnen!

Sieben der Schwerter

Vergeblichkeit - Du musst nicht immer Siegreich hervorgehen, mach jetzt das Beste daraus. Eine Person mit 5 Schwertern schleicht sich von einem Lager hinweg.

2 Schwerter musste er zurücklassen - diese bilden eine Grenzen zwischen ihm den dem Lager. Ist er ein Dieb, der das Waffenlager eines findlichen Lagers beraubt hat, um es in der Verteidigung zu schwächen? Oder ist er selbst ein Soldat, der gerade Fahnenflucht begeht und mit 5 Schwertern zur eigenen Verteidigung und als Beute das Lager verläßt? Die muslimische Kopfbedeckung deutet auf ersteres hin. Er führt keine Säbel mit sich sondern europäische Schwerter. Unsere Intuition und die benachbarten Karten im Legesystem verraten uns, was genau gemeint ist. Es findet ein Raub statt und der Räuber will unentdeckt bleiben. Es wird etwas gestohlen, das unsere Verteidigung schwächt, doch 2 Schwerter verbleiben in unserem Eigentum. Die Tarotkarte Sieben der Schwerter bereitet uns auf eine Situation vor, in der uns jemand Schaden zufügen möchte. Es handelt sich um eine heimliche und hinterhältige Situation.

Falls Sie gerade im Begriff sind, eine neue Partnerschaft in der Liebe oder im Beruf einzugehen kann dies eine Warnung sein, auf verborgene Absichten und Vertragsbedingungen besonders aufzupassen, unsere Wachen und unseren Besitz besser zu verteidigen. Egal wie es ausgeht - uns verbleiben immer noch 2 Schwerter zur Verteidigung, die wir nutzen können - es verbleibt also selbst dann noch Hoffnung, wenn wir die gefährliche Situation doch nicht rechtzeitig erkennen konnten.

Ass der Münzen

Der Schatz - Greif zu, es ist direkt vor Deiner Nase. Gebe in Fülle so erntest Du reichlich.

Eine himmlische Hand reicht uns eine wertvolle goldene Münze mit einem Pentagramm-Motiv. Das Pentagramm symbolisiert durch die Zahl Fünf den Menschen und den Bereich unserer Erde. Es symbolisiert auch unserer 5 Sinne. Die Erde ist das Element der Kartenreihe der Münzen. Die Erde spendet Leben, Wachstum und Sinnlichkeit. Die Tarotkarte Ass der Münzen läd uns ein, das Tor der Lebensfülle zu durchschreiten und aus unserem Leben das Beste herauszuholen. Das Leben ist ein Geschenk, das es zu nutzen gilt. Zum Leben gehört auch der Tod - wir erleben glückliche und weniger glückliche Tage. Alles ist in einem Kreislauf organisiert und die Kunst besteht darin, die Gesetze dieses Kreislaufs für uns zu nutzbar zu machen - das Ziel ist die Wiedergeburt und Transformation. Nur so werden wir Herr und Meister sowohl über Leben und Tod, Werden und Vergehen, Wachsum und Absterben. Egal, wie alt wir sind - ein noch bedeutsamerer Weg liegt vor uns und wir entscheiden nicht nur über unser eigenes Schicksal sondern auch mit über das Schicksal der Menschen, die in unserem Einflussgebiet sind.

Es gibt immer wieder Orte, Situationen und Lebensphasen, die wir noch nicht kennen - wir müssen erst lernen, unsere 5 Sinne zu gebrauchen, um die ganze Fülle und den Reichtum des Lebens in uns aufzunehmen. Wie wir diesen Prozess praktisch bewerkstelligen können zeigt uns die Tarot - Kartenreihe des Elements der Erde, der Münzen.

Die Liebenden

Herzentscheidung! Höre auf Dein Herz. Lass Gefühle zu und überschreite dabei Grenzen. Die Liebenden symbolisieren unsere zwischenmenschlichen Beziehungen.

Die Karte steht nicht nur für die Liebe zwischen Mann und Frau. Der Berg trennt die Geschlechter und betont die gegenseitigen Unterschiede, die jedoch zwei Pole einer Einheit bilden. Hinter der Frau befindet sich der Baum der Fruchtbarkeit mit einer Schlange als Symbol für Sünde und die Probleme, die in den Beziehungen täglich auftreten. Im Hintergrund des Mannes erkennt man einen brennenden Strauch als Symbol für den männlichen Samen zur Zeugung.

Über beiden wacht schützend und segnend der Engel, er ist der Hüter und Bewahrer der Vereinigung dieser Gegensätze. Oft signalisiert diese Tarotkarte auch die Verantwortung in Verbindung mit tiefgreifenden Entscheidungen, bei der man zwischen mehreren Möglichkeiten abwägen muss. Man soll eine Angelegenheit voll und ganz als die natürliche Ordnung akzeptieren und dabei auf sein Herz hören.

Rad des Schicksals

Lebensrätsel. Ergib Dich Deinem Schicksal. Du kannst nichts erzwingen. Die Welt hat etwas anders mit Dir vor. Das Rad des Schicksals dreht sich immer weiter - manche Ereignisse können wir nicht beeinflussen. Die 4 Engel der Apokalypse und die Sphinx mit dem Schicksalsschwert beeinflussen die Dynamik unseres Lebens. Die Symbole auf dem Rad stehen für die 4 Elemente, die unsere Welt zusammenhalten. Die giftige Schlage und ein kleiner Dämon erinnern uns auch an die Schattenseiten des Rads des Lebens. Gute Zeiten welchseln sich mit schlechten ab, die Zeit und das Schicksal sind ständig in Rotation. Es geht um die eigene Bestimmung, die Einstellung zum persönlichen Schicksal und der Sinnfrage. Die Tarotkarte Rad des Schicksals erinnert uns auch daran, das es immer eine Chance und Lösungen gibt, die wir selbst gar nicht beeinflussen können und müssen. Dazu sollen wir Geduld beweisen und manchmal erst auf den richtigen Moment warten, bis sich unsere Lebenssituation zu unseren Gunsten verändert.

Vier der Münzen

Macht - Schütze jetzt Dein kleines Reich und halte alles fest. Ein kleiner König sitzt vor seiner kleinen Stadt und behütet 4 Münzen.

Eine Münze hält er in seiner Herzgegend - ein Hinweis auf innere Werte, die es zu bewahren gilt. Eine weitere Münze überhöht seine Krone - er macht sie zum Gegenstand seiner Gedanken und verstärkt damit auch seine intuitiven Fähigkeiten. Zwei Münzen liegen auf der Erde als Sockel für seine Füße. Diese Erdverbindung symbolisiert Standfestigkeit in seinen Handlungen. Die Tarotkarte Vier der Münzen ist eine Aufforderung, seine Absichten, Handlungen und Glaubenssätze zu schützen. Es ist ein wertvoller Schatz, den man angehäuft hat, der innere Reichtum in unserem Herzen hat uns bereits Unabhängigkeit im Denken und Handeln - wahre Königswürde - verliehen. Diese Werte gilt es nun zu schützen und weiterzuentwickeln.

Der Himmel ist wolkenlos - unserer Absichten sind klar definiert, wir wissen was wir wollen. Das Fehlen von sakralen Gebäuden in der Stadt im Hintergrund deutet auch eine analytische und sachliche Entwicklung an. Die Karte des Tarot Vier der Münzen spornt uns an, unsere inneren Werte in der aktuellen Lebensphase weiter zu verteidigen zu zu beschützen.

Acht der Kelche

Trägheit und Schatten - Deine Verunsicherung sollte überwunden werden. Du schaffst es.

Der Wanderer befindet sich unterwegs und läßt 8 Kelche schmerzlich zurück. Vor ihm liegt ein dunkler Berg, den es noch zu überwinden gilt. Er weiß nicht, was ihn genau erwartet - im Augenblick herrscht eine Mondfinsternis - der Mond schiebt sich vor die Sonne und verursacht Finsternis und Unklarheit. Oft schieben sich unvorhergesehene Nachrichten und Ereignisse in unser Leben und trüben unsere ansonsten klare Sicht auf das Ziel. Zugleich verrät uns Acht der Kelche, dass dieser Zustand nur vorrübergehend sein kann - irgendwann verschwindet der Mond wieder und das Licht der Sonne erleuchtet wie gewohnt unseren Weg. Manchmal müssen wir trotz Unklarheit Risiken eingehen und auch etwas Sicherheit und Reichtum zurücklassen, um unser Ziel erreichen zu können.

Kleinere Hindernisse, wie den Fluss hat der Wanderer bereits überwunden, eine Wegstrecke liegt noch vor ihm. Die Tarotkarte Acht der Kelche will uns Mut machen, unseren Weg trotz der Entbehrungen und der momentanen Unsicherheit weiter zu gehen - bald werden wir unser Ziel erreichen.

Sieben der Kelche

Illusionen und Verderbnis - Fantasien öffnen das innere Auge, doch vergiss nicht die Realität. Eine schattenhafte Person ist geblendet von imaginären Kelchen mit Juwelen, Gold und Reichtümern. Es sind Luftschlösser, geheimnisvolle Verlockungen. Man kann sie sehen aber sie bleiben imaginär. Es sind fantastische Träume die aus dem eigenen Wunschdenken heraus entstehen. Die Tarotkarte Sieben der Kelche warnt vor den Gefahren unrealistischer Träume und Wünsche. In einigen Kelchen befinden sich auch verborgen Gefahren, wie eine giftige Schlage oder ein kleiner Drachen. Wenn wir unsere Träume real werden lassen möchten, müssen wir zunächst eine klare Vorstellung und ein Bild von ihnen haben - das ist richtig! ABER eine unerreichbare Liebe, die Hoffnung, die Persönlichkeit unseres Partners verändern zu können, oder der ersehnte Wunsch auf den Lottogewinn - nicht alle unsere Wünsche können ohne unser Zutun Wirklichkeit werden. Es ist keine Aufforderung, seine Ziele und Wünsche aufzugeben - im Gegenteil! Aber die Empfehlung der Karte Sieben der Kelche besteht gerade darin, unserem Glück auch zielstrebig entgegenzulaufen.

Der Gehängte

Wandlung. Die Lösung ist einfacher, als Du denkst. Ergib Dich in der Krise, dann erntest Du eine Chance.

Der Gehängte will Leben, sieht sich selbst gefesselt und machtlos. Dieser Zustand wird solange andauern, bis er einsieht, wie nutzlos sein Widerstand ist. Die Karte schlägt als Lösung vor, uns der Situation zu ergeben und bereit zu sein, eine naheliegende Lösung zu ergreifen. Ein unbequemer Wandel ist notwendig - oft unfreiwillig. Doch die Sonne der Erleuchtung signalisiert eine positive Wandlung. Es wird vor einem anstehenden Opfer gewarnt, nachdem man es gebracht hat wird sich aber alles zum besseren wenden. Zuzusehen, wie sich eine Situation ohne Möglichkeit zum Eingreifen entwickelt kann schmerzhaft sein - manchmal ist dieser Weg bewusste Passivität der weiseste Weg. In jeder Krise liegt auch eine Chance.

Einer unfreiwilligen Lähmung ist der Gehängte nicht immer gewachsen - oft ist die Ungeduld und das Verlangen, sich mit Gewalt aus der unbequemen Situation zu befreien, sehr stark. Die tiefe Botschaft der Tarotkarte Der Gehängte zu verinnerlichen erfordert viel Reife und eine starke Persönlichkeit.

Drei der Stäbe

Tugend und Fluss. Gebe Dich nicht mit dem Erstbesten zufrieden - vertraue Dir und zunächst beobachte genau, was geschieht.

Der Wanderer befindet sich auf der Reise. Seine 3 Stäbe ruhen aufrecht neben ihm während er die Landschaft betrachtet und den goldenen Fluss mit den kleinen Boten an sich vorbeiziehen läßt. In der Ruhe liegt die Kraft. Die Karte drei der Stäbe ermutigt uns, abzuwarten und keine übereilten Entscheidungen zu treffen. Es ist jetzt an der Zeit, zu beobachten und den richtigen Zeitpunkt zum Handeln abzuwarten. Der goldene Himmel und der goldene Fluss verheißen eine reiche Belohnung, die die Geduld mit sich bringen wird. Durch Wissen und Weisheit erreicht man sein Ziel. Es muss gehandelt werden - das ist wichtig - aber der Erfolg liegt jetzt in behutsamer Planung und Vorbereitung. Danach erst wird gehandelt und der Erfolg ist sicher.

Die Karte kann auch ein Hinweis dafür sein, dass sich die Arbeit und Geduld der Vergangenheit jetzt auszahlt. Der Wanderer steht auf einer leichten Anhöhe, er hat bereits einen großen Abschnitt des Weges zurückgelegt - jetzt steht er direkt am goldenen Fluss.

Ritter der Stäbe

Übermut - Genieße das Leben, springe hoch und doch lande auch wieder auf solidem Grund. Auf seinem feurigen Pferd gallopiert der Ritter der Stäbe durch die Wüste - keine Hindernisse halten ihn auf.

Sein Temperament überträgt sich auf sein übermütiges Pferd. Fest entschlossen und voller Tatendrang reitet er seinem Ziel entgegen. Diese Tarotkarte ist eine Einladung zu einem entschlossenem und freudigen Sprung ins Leben ohne Furcht vor Hindernissen. Hätte es zum Zeitpunkt der Gestaltung der Karte schon Fahrzeuge gegeben, wäre auf dieser Karte wohl eine grüne Ampel dargestellt. Der Startschuss ist soeben erfolgt, der Ritter stürmt los mit seinem Stab fest in der Hand.

Die Hügel im Hintergrund haben die Form von Pyramiden, was an die Kreuzritter des Orients erinnert - mit fanatischem Ergeiz und ohne Furcht reitet er seiner heiligen Mission entgegen. Eine Tarotkarte, die zum sofortigen Handeln unter vollem Einsatz sämtlicher Kräfte auffordert. Zweifel an der Mission sind jetzt nicht angebracht.

Sechs der Schwerter

Neues Wissen - Die Vergangenheit liegt hinter Dir - öffne Deinen Blick für die neue Situation. Zwei Personen, deren Gesichter wir nicht erkennen, überqueren mit 6 Schwerern ein großes Gewässer.

Sie lassen viel zurück, sind aber für jeden weiteren Konflikt vorbereitet. Das ander Ufer ist schon in sichtweite. Die Tarotkarte Sechs der Schwerter bereitet uns auf einen Wandel vor. Unsere bisherige Seelenwelt und Komfortzone müssen wir verlassen, unsere alte Heimat aufgeben uns uns einer völlig neuen Situation stellen. Es ist ein Neuanfang, aber wir sind nicht allein - es gibt einen oder mehrere Menschen, die uns bei unserer neuen Reise begleiten und unser Schicksal mit uns teilen. Der Himmel ist klar - wir werden schließlich gut in die neue Situation hineinfinden. Doch es ist ein schmerzlicher Abschied - von einer alten Hoffnung, einem für uns wichtigen Ziel oder von alten überholten Werten. Vielleicht ist auch unser bisheriges Weltbild in sich zusammengebrochen und unsere Reise in die neue Situation noch nicht ganz abgeschlossen. Die Karte des Tarot Sechs der Schwerter konfrontiert uns mit der Wahrheit einer neuen Situation. Zunächst müssen wir Opfer bringen und vieles loslassen, was wir als unsere Heimat gesehen haben.

Schon bald werden wir das neue Ufer erreichen, neue Pläne und Ziele verwirklichen. In der neuen Welt werden wir wieder siegreiche Momente haben und ungestört unser neues Glück finden können.

Zwei der Kelche

Liebe und Erotik - Genieße die knisternde Leidenschaft, die feurige Glut der Liebe.

Ein Paar steht sich gegenüber und stößt gemeinsam mit den Bechern an. Über ihnen schwebt der geflügelte feurige Löwe mit zwei verbundenen Schlangen - ein Sinnbild für erotische Anziehung zwischen beiden. Die Tarotkarte Zwei der Kelche ist eine positive Beziehungskarte, die eine gerade anstehende Bindung unter einen guten Stern stellt. Die Beziehung ist fruchtbar, fair und wird über einen längeren Zeitraum auf einer festen Grundlage stehen. Beide schließen durch das Anstoßen ihrer Becher einen Vertrag, beide akzeptieren die Rechte und Pflichten, die sich durch die gemeinsame Verbindung ergeben. Dieser Schritt wird für beide der erste Schritt in eine glückliche, leidenschaftliche und fruchtbare Beziehung sein.

Allgemein kann Zwei der Kelche im Tarot auch einen Geschäftsvertrag, eine neue Zielsetzung oder einen Kompromiss zwischen zwei Möglichkeiten symbolisieren. In all diesen Fällen - wo eine Verbindung zwischen zwei Polaritäten erzeugt wird - läuft es auf ein positives Endergebnis hinaus, das für beide Seiten von großem Vorteil ist - eine klassische WinWin-Situation.

Der Herrscher

Verantwortung! Sei väterlich zu Deiner Umwelt. Sorge für Sicherheit, Struktur und Wachstum. Der Herrscher trägt Verantwortung für seinen Herrschaftsbereich. Er schützt sich durch eine starke Rüstung, ordnet sich seiner Aufgabe unter. Stabilität und Strenge zeichnen ihn aus. Er muss unbestechlich sein und muss seine Macht und seinen Verantwortungsbereich stets erfolgreich verteidigen. Der Herrscher erinnert uns daran, dass wir nicht immer anderen die Schuld für unsere Situation geben können. Wer anderen die Schuld gibt, gibt anderen die Macht. Mächtig ist nur, wer selbst Verantwortung für sein Leben übernimmt - nach neuen Wegen ausschau hält. Dazu gehört manchmal auch ein gewisses Maß an innerer Disziplin, die sich immer auszahlt. In seiner linken Hand hält der Herrscher den goldenen Reichsapfel als Symbol seines Herrschaftsbereichs. Das Ankh in seiner rechten Hand symbolisiert Beständigkeit und seine spirituelle Autorität.

Sechs der Stäbe

Sieg und Lorbeeren - Genieße den Erfolg, erfreue Dich an Deinem Gewinn. Ein Reiter mit dem Lorbeerkranz des Siegers trabt durch die Menge.

Der Reiter und sein Pferd tragen die Farben des Lebens. Möglicherweise hat der Sieger ein Tunier erfolgreich absolviert oder einen Wettkampf mit einem Sieg beendet. Die anderen 5 Stäbe gratulieren dem Stab des Siegers - die Menge steht hinter dem Reiter und seiner Mission. Jetzt ist es an der Zeit, die vergangenen Mühen zu genießen und sich belohnen zu lassen. Lassen wir ruhig auch mal übertriebene Anerkennung an uns heran - zu viel mussten wir erdulden, zu viel haben wir für andere erduldet - und dabei keinerlei Belohnung gesehen. der Kampf und der anschließende Sieg wird belohnt - doch wir müssen bereit sein, enorme Anstrengungen zu unternehmen, müssen bereit sein, auch einen Ausgleich für die Entbehrungen mal anzunehmen.

Insgesamt verspricht die Karte eine positive Wendung der Dinge, den siegreichen Abschluss einer bedeutenden Angelegenheit.

Ritter der Kelche

Suche nach der Wahrheit - Deine seelische Wahrheit liegt vor Dir, Du bist fast am Ziel!

Wie die anderen Hofkarten der Kelche steht auch der Ritter mit dem fließenden Wasser in Beziehung. Fische verzieren seine Rüstung - er ist ein Ritter auf der Suche nach dem heiligen Gral, dem Urgrund des Seins. Er erforscht den Fluss seiner Seele, der Wahrheit und der Spiritualität. Er reitet der Wahrheit und der Weisheit entgegen, den Blick fest auf sein Ziel gerichtet - sein goldener Kelch zeigt in die Richtung seines Weges, den er mit seinem Schimmel zielstrebig abreitet. Die Karte Ritter der Kelche ist eine Ermahnung dazu, unseren Sinn im Leben, unsere Identität und unsere emotionale Vielfalt immer wieder erneut zu suchen, zu erforschen, danach zu streben und zu vervollkommnen. Die Tarotkarte ist ein Zeichen dafür, dass unser Ziel aus zahlreichen Teilschritten besteht und nach jedem Zwischenziel eine kleine Belohnung wartet.

Stillstand ist Rückschritt. Nur wer bereit ist, in die Abgründe seines eigenen Ichs zu tauchen, wird auch in der Lage sein, sich in der materialistischen Welt neuen Herausforderungen erfolgreich zu stellen. Der eingeschlagene Weg führt in die richtige Richtung, außer Stehenbleiben und Stillstand liegen keine Hindernisse auf diesem Weg.

Bube der Schwerter

Neue Frische - Wäge alle Alternativen ab und handle. Schnelle Initiative lohnt sich.

Der Bube der Schwerter wirbelt mit seinem Schwert durch die Luft - bewegt die Luft, achtet auf die Windrichtung und hält Ausschau nach neuen Aufgaben und Lösungen. Bewegung ist Leben, Bewegung ist Zeit, Bewegung ist die Kraft, die das Universum zusammen hält. Leichtfüßig dreht er sich und ist in alle Himmelsrichtungen orientiert und handlungsfähig. Der Himmel ist leicht bewölkt und ein Wind treibt die Wolken umher. Der Himmel klart gerade auf und ermöglicht eine weite Sicht bis hin zum fernen Horizont. Die Karte des Tarot Bube der Schwerter ist eine Einladung, es dem Buben gleich zu tun. Neue Ideen auszuloten, die Initiative zu ergreifen und jederzeit bereit zu sein, neue Aufgaben in Angriff zu nehmen. Der Bube wirkt stellenweise noch unsicher, konzentriert sich einen Augenblick lang auf einen Punkt in seiner Nähe. Doch sein Blick ist klar und er ist bereit, sich der neuen Situation zu stellen. Mit dieser Einstellung wird er sein Leben meistern und siegreich aus schwierigen Situationen hervorgehen.

Sein tapferes Auftreten wird viele Gegener davon abhalten, einen Kampf mit dem Buben der Schwerter überhaupt erst zu beginnen.

Drei der Münzen

Zusammenarbeit - Gemeinsam erreicht man mehr - mache Dir das jetzt klar. 3 Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten arbeiten an der Vollendung einer Säule mit 3 Pentakeln.

Die Tarotkarte Drei der Münzen ist eine Aufforderung, eine spezielle Aufgabe im Team zu erledigen. Diese Karte des Tarot kann auch so interpretiert werden, dass wir auf die Kompetenzen anderer Personen zurückgreifen sollten. Ein Abt gibt den Auftrag zur Arbeit, ein Architekt plant das Bauwerk und der Steinmetz setzt die Aufgabenstellung in die Tat um - jeder gemäß seinen Fähigkeiten, jeder hat seine besonderen Gaben und Talente. Jeder hat oder kann irgendeine Sache, die ein anderer gerne haben möchte. Die 3 Münzen auf der Säule sind noch nicht vergoldet - diese Aufgabe steht noch an. Ein Hinweis auf eine bereits begonnene Aufgabe, die es zu vollenden gilt. Dies ist nicht unbedingt eine physische Arbeit, die zu erledigen ist - auch unsere persönliche spirituelle Entwicklung kann durch die Bildsprache dieser Tarotkarte ausgedrückt werden. In diesem Fall können wir uns an andere Menschen wenden, die einen Teil ihres spirituellen Weges bereits erfolgreich absolviert haben.

Die Tarotkarte Drei der Münzen ist ein Tipp, uns für unser Ziel auch mal auf Andere zu verlassen und uns ihre Fähigkeiten nutzbar zu machen.

Neun der Kelche

Freude und Abgrenzung - Teile Deinen emotionalen Reichtum mit anderen. Vor seinen angehäuften 9 Kelchen sitzt ein Mensch mit verschränkten Armen.

Die Kelche befinden sich auf Kopfhöhe - ein Zeichen für geistigen und emotionalen Reichtum. Der Mensch grenzt sich ab und setzt sich zwischen dem Betrachter und seinen Kelchen. Der Reichtum verleiht ihm etwas Macht, stolz zeigt er seinen Besitz um seinen Status zu untermauern. Neun der Kelche fordert uns auf, unsere Mühen und unsere erreichten Ziele zu genießen und auch mit anderen unsere Gefühle zu teilen - sofern wir daran auch Freude haben. Nicht nur emotionaler Reichtum sondern auch Lebensfreude, Sicherheit und Reife werden durch diese Tarotkarte dargestellt. Das weiße Gewand der Person signalisiert Offenheit und ein reines Gewissen. Durch Anstrengungen und Einsatz von Erfahrung hat er seine Ziel erreicht. Sicherlich wird er noch weitere (emotionale) Reichtümer anhäufen, er ist aber auch in der Lage, sich über die Erfolge auf seinem Lebensweg zu erfreuen.

Er zeigt Mut, sich erneut weiteren lohnenden Herausforderungen zu stellen. Die einfache Holzbank - auf der er sitzt - signalisiert, dass er in der Vergangenheit sparsam war - vielleicht wird er die Bank bald gegen einen komfortableren Stuhl austauschen.

Ass der Schwerter

Klarer Geist - Nutze Dein großes Potential der Imagination und Vorstellungskraft.

Ein erhabenes Schwert übernimmt die Herrschaft des Raumes der Luft. Die Kartenreihe der Schwerter ist dem Element Luft unterstellt - dem Element der Klarheit, des Denkens und die bewusste Wahrnehmung. Das Schert im Tarot symbolisiert sowohl scharfen Verstand, Durchsetzungskraft, starken Willen als auch das unaufhaltsame Schicksal. Ein Schwert ist die wichtigste Offensivwaffe im Nahkampf. Im alten Testament wird erstmals ein Schwert nach der Vertreibung aus dem Paradies erwähnt. Es dreht sich um die eigene Achse, wird von zwei Engeln bewacht und verschließt für die vertriebenen Menschen den Eingang in den paradiesischen Garten Eden. In Ass der Schwerter geht es um den scharfen Verstand, der mit einer Krone der Souveränität gekrönt ist.

Hier geht es um unabhängige und eigenständige Gedanken, freier Kreativität und der Freisetzung des eigenen geistigen Potentials - geistiger Macht. Dieses Potential wird unterstützt von Spiritualität und Willenskraft. Das Ass der Schwerter im Tarot macht uns Mut, unser geistiges Potential auszuschöpfen, verspricht uns entscheidene neue Ideen. Die Gedanken sind frei und wer seinen scharfen Verstand einsetzt, kann sich besser vor Unwahrheiten und Manipulation in der Flut der Informationen schützen.

Ritter der Schwerter

Pragmatismus - Lass Dich nicht durch Belanglosigkeiten von Deinen Zielen ablenken. Der Ritter der Schwerter stürmt mit offenem Visier und erhobenen Schwert auf seine Aufgabe zu - nichts kann ihn aufhalten.

Seine Rüstung schützt den gesamten Körper, ein feuerroter Umhang bekräftigt seine Stärke und Macht. Sein weißer Schimmel gallopiert mit Höchstgeschwindigkeit auf das Ziel zu - er und sein Ritter sind eins. Der Himmel ist überwiegend klar - ein Wind der Frische beherrscht das Land, die Bäume biegen sich im Wind. Der klare Blick des Ritters ist geradeaus auf sein Ziel gerichtet - er blickt weder nach rechts noch nach links - nichts kann ihn von der Mission ablenken. Diese Karte des Tarot zeigt uns an, dass es an der Zeit ist, zu handeln. Der Ritter ist sich seiner Absichten völlig im klaren. Das ist eine der zentralen Ausagen des Ritters der Schwerter. Unsere Aufgabe ist klar, wir wissen was zu tun ist. Es ist jetzt nicht die Zeit zu ruhen oder kostbare Zeit mit Nachdenken zu verlieren. JETZT müssen wir los galoppieren, schnell und OHNE zu zögern. Alle sollen wissen, was wir im Begriff sind zu tun und sich vor uns in acht nehmen. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.

Die Meinungen und Zweifel anderer interessieren uns überhaupt nicht - es ist unsere Mission, die wir notfalls auch alleine erfüllen. Der Wille des Menschen ist eine der stärksten Kräfte im Universum - wehe dem, der sich uns in den Weg stellt.

Fünf der Stäbe

Streben und Zusammenarbeit - gemeinsam erreicht man mehr, vergiss dies nicht. 5 Gesellen kämpfen spielerisch mit den 5 Stäben des Feuers.

Es fließt dabei kein Blut, keiner ist unterlegen - es ist ein gegenseitiges Training zur Verbesserung der Kräfte jedes Einzelnen. Jeder trägt ein anderes Gewand, ist ein Individuum, doch das Spiel besitzt klare vereinbarte Regeln. Gemeinsam im Team arbeiten Sie scheinbar gegeneinander, doch dadurch gewinnt ebenso die gesamte Gruppe an Stärke. Man motiviert sich gegenseitig zur Bestleistung, spielerisch werden die Schwächen und Stärken jedes Einzelnen auf die Probe gestellt. Die Karte ist eine Aufforderung, die Bereitschaft zu üben, im Team gemeinsam mit anderen an unseren Fähigkeiten zu arbeiten. Umgeben wir uns mit schwachen und antriebslosen Menschen, werden wir ebenfalls leicht dazu verleitet. ebenfalls schwach und antriebslos zu sein. Umgeben wir uns dagegen mit starken und motivierten Persönlichkeiten, die die Herausforderung lieben, werden wir ebenfalls zu einer starken und motivierten Persönlichkeit heranreifen. Fünf der Stäbe gibt uns den Rat, den Wettkampf mit anderen nicht aus dem Weg zu gehen.

Ein starkes Team um uns herum - das uns fordert - kann unseren Weg zur unseren persönlichen Zielen spielerisch abkürzen. Manchmal benötigt man auch die innere Größe, die starken Eigenschaften unserer Gegner in unser eigenes Persönlichkeitsprofil mit einfließen zu lassen.

Die Hohepriesterin

Intuition! In Dir ruht Weisheit. Verbinde Dich mit Ihr. Pass Dich nicht zu sehr an.

Die Tarotkarte der Hohepriesterin vereint eine Vielzahl von gegensätzlichen Symbolen. Sie vereint Dualitäten. Die Hohepriesterin symbolisiert unseren Lebensweg der von uns verlangt, die zahlreichen gegensätzlichen Richtungen und Strömungen in Einklang zu bringen. Insbesondere mahnt sie die sehr weibliche Aufgabe an, immer wieder neue Lösungen und Kompromisse zu finden.

Für den weiblichen Fragesteller: gerade auf der zwischenmenschlichen Ebene müssen Frauen allgemein viel mehr Kompromisse finden als das männliche Geschlecht. Sie müssen oft gleichzeitig eine Vielzahl von Dingen erledigen während Männer sich meistens nur auf eine einzelne Aufgabe konzentrieren. Die Hohepriesterin erinnert uns daran, dass es IMMER einen Ausweg und eine Lösung in einer Lebenssituation gibt. Sie zeigt uns auch, dass es meistens gar nicht erforderlich ist immer den besten und weisesten Weg einzuschlagen - es reicht aus, auf die Stärke der eigenen Intuition zu vertrauen.

Fünf der Schwerter

Niederlage oder Sieg - Willst Du Dich wirklich auf den Kampf einlassen? Der Himmel ist bewölkt, das Meer aufgelöst.

3 Schwerter hat die Person bei sich, eine Gestalt verläßt den Platz, eine weitere steht bedrückt direkt am Wasser. Zwei Schwerter liegen zu seinem Füßen auf dem Boden. Was ist passiert? Ein Streit oder ein kurzer Kampf mit Entwaffnung? Die Karte des Tarot Fünf der Schwerter ermahnt uns, vor einem direkten Konflikt nochmal eine Nacht zu schlafen und uns genau zu überlegen, ob wir erneut einen Kampf wagen oder uns mit dem Teilsieg zufrieden geben. Möglicherweise wurde die dargestellte Person von Räubern überfallen und konnte sie entwaffnen und zur Aufgabe zwingen. Eine andere Möglichkeit ist ebenso, dass der Konflikt von dem Menschen im Vordergrund ausgegangen ist. In jedem Fall hat er eine Situation herbeigeführt, in der keine Waffen mehr gegen ihn gerichtet sind. Egal, wie er sich entschieden hat - jetzt hat er erst einmal seinen Frieden und die Kontrolle zurück erlangt, die Gewitterwolken zeigen sich bereits wieder aufgelockert und geben wieder den blauen Himmel der Klarheit frei.

Diese Tarotkarte kann auch ein Hinweis darauf sein, dass wir aus einer anstehenden Konfrontation in jedem Fall mit einem Sieg oder einem bedeutenden Vorteil heraus gehen werden.

Sieben der Münzen

Warte - Mache eine Pause und überblicke das Erreichte. Dann setzte Die Arbeit kraftvoll fort.

Man muss sich ab und zu mal über seine bisherigen Erfolge erfreuen und dadurch Kraft für Neues tanken - das ist eine der zentralen Aussagen der Tarotkarte Sieben der Münzen Der Gärtner betrachtet seinen üppigen Strauch mit 6 der Münzen. Er stützt sich auf sein Werkzeug ab, macht eine Pause und erfreut sich am Glanz der Münzen, dem Lohn für seine Arbeit. Ein kleines Plänzchen mit einer einigen Münz - Früchten befindet sich direkt vor ihm, er weiß, dass dieses soeben geplanzte Pflänzchen ebenfalls zu einem prächtigen Strauch mit vielen Münzen heranwachsen wird. Doch diese junge Pflanze will gegossen, gepflegt und von Unkraut freigehalten werden. Wenn wir es vernachlässigen, wird es eingehen und keine goldenen Früchte tragen.

Dieses kleine Plänzchen steht für unsere Gegenwart. Die Zukunft ist noch unbestellt - was uns hier erwartet hängt von unseren heutigen Entscheidungen ab. Motivationstrainer empfehlen Ihren Klienten, sich ein Erfolgsjournal anzulegen - hier schreiben engagierte Personen - ähnlich wie ein Tagebuch - ihre bisherigen Erfolge hinein. Das Journal dient der Selbstreflektion und auch der Festlegung der eigenen Ziele. Was sind unsere Stärken - wenn wir uns nur auf unserer Schwächen konzentrieren, kommen wir einfach nicht weiter. Im Moment müssen wir uns auf unsere Stärken und das bisher Erreichte fokussieren - nur so gewinnen wir Mut und Lust an neuen fruchtbaren Projekten.

Der Turm

Erschütterung! Löse Dich von alten starren Glaubensgrundsätzen. Hinter dem Zusammenbruch steckt die schöne neue Welt.

Der Turm symbolisiert einschränkende Grundsätze unseres Glaubens. Zunächst wachen die Mauern zu einem imposanten königlichen Turm hoch. Wie beim Turmbau zu Babel verfestigen sich dogmatische Meinungen und Ansichten. Der Turm besitzt keine Tür mehr zum Verlassen des Turms. Irgendwann trifft der Blitz der objektiven Wahrheit das aufgetürmte Gefängnis und bringt ihn zum Einsturz. Zunächst stürzt eine Welt zusammen wenn die Illusion in sich zusammen bricht. Aber die göttlichen Funken begleiten die stürzenden Menschen beim Fall in die Freiheit. Der Turm erinnert uns daran, dass die zahlreichen Märchen und Dogmen, die täglich auf uns einwirken, irgendwann unerwartet zusammenbrechen werden.

Erst wenn brutal aus dem Fenster der vermeindlichen Illusion geschleudert werden wird uns die Tragweite bewusst. Was die Karte allerdings nicht darstellt: Die Türme sind in Wirklichkeit ineinander geschachtelt und der Ausgang aus einer inneren Schale führt nur in eine weitere geräumigere Schale, in der wir erneut den Ausgang oder den Zusammenbruch finden müssen.

Ass der Stäbe

Zeugung - Inspiration leitet Dich auf Deinem Lebensweg. Nutze Dein Aktionspotential, nutze die Gaben des Himmels.

Die Serie der Stäbe ist die Kartenserie des Feuers. Feuer brennt nicht von sich aus sondern benötigt Holz als Basis. Die Karte symbolisiert die Kraft der Inspiration, aus der neue Taten resultieren. Das Ass der Stäbe steht darum auch für Glück und Neuanfang. Gelegentlich warnt sie uns, eine Gelegenheit nicht verstreichen zu lassen sondern schnell zuzugreifen. Cape Diem - Nutze den Tag und Deine Lebenskraft. Die Karte verlangt von uns Proaktivität und Lebensbejahung. Wir müssen unsere Talente und unser Glück ergreifen und aktiv damit umgehen - sonst entgeht uns die Chance unsere Persönlichkeit und unser Wohlbefinden auf das notwendige Niveau zu heben. Das Ass der Stäbe erinnert daran, unser Glück täglich neu zu schmieden.

Das Ass der Stäbe steht für Freude und Spaß an unseren gesteckten Zielen, unserer Persönlichkeitsentfaltung und der Bahnung eines erfolgreichen und glücklichen Lebenswegs. Dazu müssen wir aber erst lernen, das Leben immer etwas positiver zu sehen, als es auf den ersten Blick erscheint.

Neun der Stäbe

Abwehr und Verletzung. Alte Wunden sollten in Ruhe gelassen werden. Die Zeit hat Dich nun endlich geheilt.

Die Person auf dieser Tarotkarte trägt einen Kopfverband, was auf eine seelische alte Wunde hindeutet. Dies kann eine unglückliche Liebe oder eine Kränkung sein. Er klammert sich an seinen Stab und hat einen Schutzzaun aus Stäben aufgestellt. Er isoliert sich von seiner Umwelt und baut sich selbst ein Gefängnis. Die Wunde ist geheilt, es ist an der Zeit, den Verband wieder abzunehmen und wieder mutig in die Welt hinaus zu treten. Es ist die Angst vor weiteren Verletzungen. Bei einer unglücklichen Liebe hat die Person vielleicht Angst vor einer weiteren Enttäuschung und ist deshalb noch nicht bereit, sich auf eine neue Beziehung einzulassen. Im Beruf hat man vielleicht mit einem unglücklichen Arbeitsumfeld zu tun gehabt und scheut sich deshalb, neue Risiken oder Herausforderungen in Angriff zu nehmen.

Die Karte des Tarot Neun der Stäbe vermittelt durch seine sehr klare Bildsprache eine Situation, die jeder von uns kennt - die übertriebene Angst vor dem Neuen aufgrund von negativen Erfahrungen in der Vergangenheit. Gegen diese Ängste gilt es wieder mit neuem Mut vorzugehen.

Die Herrscherin

Wachstum. Reife und Ernte. Lass es erblühen und gebe Dich hin. Die Herrscherin drückt Hingabe, Wachsum und Fruchbarkeit aus.

Sie symbolisiert das mütterliche Prinzip von Werden und Vergehen, den ewigen und immerwährenden Kreislauf des Lebens. Die 12 Sterne stehen für die 12 Sternbilder des astrologischen Tierkreises, die 7 Perlen um ihren Hals die 7 alten Planeten. Somit stellt die Herrscherin auch die Schöpfungskraft des gesamten Universums dar. Das Universum erschafft ständig irgendwo neues Leben, läßt es aber auch zu, dass altes Leben abstirbt. Umgeben ist die Herrscherin vom vollen Korn, üppigem Wald und einem sprudelnden Bach - Mutter Natur läßt grüßen.

Die Herrscherin fordert uns auf, unsere Fähigkeiten und Erkenntnisse wachsen zu lassen. Wir sollen uns einfügen in den Kreislauf von Werden und Vergehen und uns stetig weiterentwickeln. Wenn wir diesem Wachstumsprozess Raum gewähren werden Körper, Geist und Seele reife Früchte ernten.

Ass der Kelche

Quelle des Ursprungs. Lass Deine Gabe, Gefühle zu erkennen, fließen. Spüre den Strom des Lebens.

Die Kartenreihe der Kelche ist dem Element Wasser gewidmet. Die Karte Ass der Kelche läßt den Quell der Wahrheit, der Weisheit und des Lebens fließen. Der Urquell verbindet oben mit unten, spendet Heilung und Lebensenergie, ein Quell der Spiritualität. Ein Quell unvergänglichen Seins und Schöpfungskraft. Dieser magische Quell hebt die Polaritäten auf und läßt sie zu einer Einheit verschmelzen. Diese Tarotkarte ist ein Aufruf, diese Energie zuzulassen und durch sich hindurchfließen zu lassen. Der goldene Kelch mit dem W für Weisheit (Wisdom) und Wahrheit symbolisiert den spirituellen Quell des Lebens voll von echtem Reichtum und Eingebung. Das Wasser des Lebens und der Liebe strömt ohne unser aktives Zutun - um von ihm zu trinken müssen wir nur dazu bereit sein.

Die Taube steht für Liebe, spirituelle Inspiration und magische Energie - diese Tarotkarte steht auch für das hermetische Gesetz der Schwingungen und der Magie: Wie oben - so unten, wie unten - so oben. Wie innen - so außen, wie außen - so innen. Wie im Großen - so im Kleinen. In diesem Sinne bezieht sich der Quell auch auf unsere persönliche Willenskraft, unsere Gefühle und den Fluss unserer inneren und äußeren Wahrnehmung.

Zwei der Münzen

Wechsel und Gleichgewicht - wage jetzt mehr und Du erlebst neue Möglichkeiten. Ein Joungleur balanciert tänzelnd Zwei der Münzen aus, hinter ihm toben die aufgepeitschten Wellen des Meeres.

Der Himmel hingegen ist klar und völlig wolkenlos. Bei dieser Tarotkarte geht es um unser seelisches Gleichgewicht. Das Meer unserer Seele ist ständig den Kräften der Gezeiten der Polaritäten ausgesetzt. Wir erleben Hochphasen und Tiefphasen, Negatives und Positives, vertrauen mal mehr auf unseren analytischen Verstand und manchmal mehr unserer Intuition. Auch wenn es von Situation zu Situation mal erfordert den einen Pol stärker zu betonen müssen wir beide Seiten immer im Gleichgewicht halten. Das Unendlichkeitszeichen, die Lemniskate, ist das Symbol dafür, dass die dualen Kräfte immer wieder erneut in Harmonie gebracht werden müssen. Es ist auch ein Symbol für das Gesetz der Magie, dass alles im Universum - das Kleine und das Große, das Oben und das Unten, Männlich und Weiblich - Teil einer einzigen Einheit bilden - alles ist mit allem verbunden und beeinflusst sich gegenseitit. Zwei der Münzen beeinhaltet auch die Kernaussage der fernöstlichen Yin und Yang - Tradition.

Um unsere Ziele zu erreichen, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln und ingesamt ein zufriedenes Leben zu führen müssen ständig unsere dualen Kräft ausgeglichen werden - ein Akt der Balance. Wird diese Tarotkarte zur Weissagung gezogen ist sie ein Hinweis darauf dass wir etwas ins Gleichgewicht bringen sollen, z.B. unseren analytischen Verstand mit unserer Intuition, unser Geben und unser Nehmen oder unsere innere Welt mit der äußeren.

Drei der Schwerter

Kummer - Nimm Dir Zeit, damit der Herzschmerz heilen kann. Ein einzelnes Herz und viel Tränen - der Schwerz sitzt tief und kann nicht ignoriert werden.

Es ist ein seelischer Schmerz, denn es fließt kein Blut. Die Auseinandersetzung mit diesem Schmerz ist zugleich die Heilung. Drei der Schwerter weist auf die Notwendigkeit der seelischen Heilung hin. Dieser Prozess erfordert Zeit und eine bewusste Auseinandersetzung mit der Situation. Die Schwerter müssen erst aus dem Herz herausgezogen werden, damit eine dauerhafte Heilung möglich ist - der Schwerz muss also bewusst verarbeitet werden. Sicherlich können andere durch Zuhören den Schmerz etwas lindern aber das Herz ist mit seinem Schmerz ziemlich einsam. Die Verbeitung der Situation verlangt vom Leidtragenden selbst die meisten Anstrengungen.

Neben Liebekummer geht es bei dieser Karte auch darum, gegen die eigene Intuition - was sein Herz einem sagt - gehandelt zu haben. Das kann entweder ein notwendiger rationaler Schritt oder auch das Gegenteil - mit negativen Konsequenzen - bedeuten. Hierzu ist der Kontext der Karten bedeutsam.

Acht der Stäbe

Schnelle Landung, Neue Energien und Einflüße kündigen sich an. Vielleicht eine neue Liebe?

Acht Stäbe befinden sich im freien Fall und treffen feurig auf dem Boden auf. Die Landung steht unmittelbar bevor. Diese Stäbe werden auf fruchtbaren Boden treffen, dort Wurzeln schlagen und wachsen. Acht der Stäbe ist eine positive Karte. Sie zeigt an, dass in unmittelbarer Zukunft etwas Gutes in unserer Leben treten wird - dies wird aus heiterem Himmel und überraschend geschehen. Wir müssen den Stäben aber Platz in unserem Leben einräumen und dem kommenden Ereignissen gegenüber offen sein. Die Stäbe müssen auf fruchtbaren Boden bei uns fallen dürfen.

Der Himmel ist blau und die Landschaft lebendig begrünt. Mit offener Erwartungshaltung und Optimismus können wir einer positiven Situation freudig entgegengehen. Vielleicht einer neuen Liebe, neuen Geschäftsfeldern oder positiven Nachrichten.

Vier der Schwerter

Ruhe und Meditation - lass unnötige Konflikte endlich los, zieh Dich kurz innerlich zurück.

Wie eine gegossene Statue liegt ein Mensch scheinbar schlafend auf einem Podest. Aber er schläft nicht - seine Hände sind wie ein Schwert zum Himmel gerichtet und bilden ein Dreieck. 3 Schwerter hängen über ihm und zeigen auf seinen Oberkörper - er läßt messerscharfe Einsichten und Gedanken auf sich einwirken. In der Versenkung und in der Ruhe löst er sich aus der Gefangenschaft der Ich-Perspektive. Er läßt seinen Geist den materiellen Körper kurzfristig verlassen, um eine erweiterte Sicht von der Meta-Ebene aus zu gewinnen. Aus der Passivität heraus gewinnt er Stärke, verharrt abwartend, beobachtend und reflektierend. Jetzt ist die Zeit, sich zurückzulehnen und offen für Eingebungen sein.

Intuition und Klarheit sind jetzt gefragt, der Kampf und die materiellen Aufgaben liegen erst in der Zukunft, bis der richtige Augenblick gekommen ist. Drei der Schwerter möchten uns motivieren, aus der Versenkung heraus zu neuen messerschaften Erkenntnissen zu gelangen - mit dem Universum zu verschmelzen - und zum passenden Augenblick das gewonnene Wissen in die Tat umzusetzen.

Der Mond

Sehnsucht! Vertrau der Sehnsucht und geh den Weg des Gefühls. Lass Dich treiben.

Zwei Hunde heulen sehnsüchtig den Mond an. Wir erleben eine Sehnsucht nach Erfüllung, gehen in unseren Träumen und Sehnsüchten auf. Nur der Mond erleuchter die schattenhafte Nacht, nur undeutliche Konturen der Dinge sind erkennbar. Die Tarotkarte Der Mond fordert uns auf, unserem inneren Gefühl nachzugeben und unserer Sehnsucht nachzugeben. Es existiert noch eine andere Wahrheit hinter der vertrauten Realität. Unser Unterbewusstsein hat es bereits erkannt, es ist nur nicht zu unserem Bewusstsein vorgedrungen. Im Fluss lauert im Verborgenen ein Krebstier, eine versteckte mögliche Gefahr. Vielleicht erwartet uns eine seelische Krise oder es gibt noch Unklarheit in einer Angelegenheit.

Der Mond fordert uns auf, unsere Ängste fallen zu lassen und unseren tiefen Sehnsüchten zu erlauben, den Weg in der Dunkelheit zu erleuchten.

Sieben der Stäbe

Tapferkeit und Abwehr. Höre auf, gegen Deine inneren Impulse anzukämpfen. Nutze Diese Kraft. Vor einem Abgrund kämpft die Person mit 6 aufstrebenden Feuerstäben.

Mit seinem Stab schützt er sich entschlossen gegen die bedrohlichen Stäbe. Bei Sieben der Stäbe geht es um die Abwehr hinderlicher Impulse und Schwächen. Wenn wir unsere Situation verbessern möchten müssen wir auch bereit sein, die eigene Komfortzone zu verlassen. Die Mühe zahlt sich aus, aber vorher hält das Leben und auch wir selbst noch einige Wiederstände bereit. Diesen Kampf können wir nur alleine austragen. Die Botschaft der Tarotkarte handelt von der aktiven Auseinandersetzung mit Kräften, die gegen uns arbeiten. Die Lösung besteht in der bewussten Offensive gegen sie. Die bedrohlichen Stäbe kommen aus dem Abgrund hervor, treten also plötzlich in Erscheinung. Aber die Person ist auf die Situation vorbereitet und besitzt bereits einen Stab zur Abwehr.

Somit mahnt diese Tarotkarte auch, uns auf anstehende Konflikte - die wir vielleicht noch gar nicht kennen - entsprechend einzustellen und auf den Kampf gut vorbereitet zu sein.
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